Erinnern Sie sich an Kurve 13 im olympischen Eiskanal von Vancouver? Jene Kurve, die aufgrund ihres Unfall-Risikos den Übernamen «Fifty-fifty» erhielt? Sie wurde damals dem georgischen Rodler Nodar Kumaritaschwili zum tödlichen Verhängnis.
In Pyeongchang droht nun Kurve 9 ebenfalls zur einer «Fifty-fifty»-Angelegenheit zu werden. Besonders brutal erwischt es US-Rodlerin Emily Sweeney, die im tückischen Linksknick die Kontrolle über ihren Schlitten verliert, wild durch die Bahn geschleudert wird und dann brutal mit Beinen und Kopf gegen die Bande knallt.
Wie durch ein Wunder kann Sweeney den Eiskanal ohne gravierende Verletzung auf den eigenen Beinen verlassen.
Nur einen Tag zuvor musste auch die Österreicherin Birgit Platzer ihre schmerzhaften Erfahrungen mit Kurve 9 machen. Auch sie blieb nach ihrem Monster-Abflug mehr oder weniger unversehrt.
Nicht einmal die Grössten ihrer Zunft sind vor einem Fehler in Kurve 9 gefeit: Deutschlands Über-Rodler Felix Loch befindet sich auf sicherem Weg zu seinem dritten Einzel-Gold, ehe er im vierten Lauf an der berüchtigten Stelle den Olympiasieg in die Bande setzt.
Doch was genau ist so problematisch? US-Rodler Tucker West schildert seine Erfahrungen gegenüber «USA Today» so: «Wenn man sie wie eine normale Kurve fährt, beisst sie dich und spuckt dich direkt in die Wand. Zudem ist die Ausfahrt nicht gerade sondern geknickt. Sie haben zwei Kurven darin versteckt.»
Die unbarmherzige Kurve 9 erwartet schon ihre nächsten Opfer: Seit Mittwoch laufen die Doppelsitzer-Wettbewerbe im Rodeln. Ab Donnerstag stürzen sich die Skeleton-Piloten und ab Sonntag die Bob-Fahrer in den olympischen Eiskanal. (cmü)
Seit dem 09. Februar laufen die 23. Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Alle Highlights und aktuellen Sportnews aus Südkorea gibts immer im Ticker.
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