Zu Simon Ehammers Rang 4
Die Wahl für den Weitsprung war trotzdem richtig

Simon Ehammer verpasst knapp eine Medaille bei den Olympischen Spielen, aber sein vierter Platz im Weitsprung ist ein sportlicher Ritterschlag, schreibt Blick-Ressortleiter Matthias Dubach.
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Simon Ehammer wirbelt viel Sand auf: Für die erhoffte Medaille im Weitsprung reicht es knapp nicht.
Foto: keystone-sda.ch
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Ein Diplom für Simon Ehammer. Nur ein Diplom mehr an diesen Spielen für die Schweiz. Falsch! Dieser Rang 4 ist viel mehr als eine Ledermedaille. In einer Einzeldisziplin in der Leichtathletik bis zum letzten Sprung um die Medaillen zu kämpfen, ist ein sportlicher Ritterschlag.

So nahe ans Olympia-Podest kam nicht mal Mujinga Kambundji bei ihren Finalteilnahmen. Denn Ehammer und Kambundji vereint: Sie sind Weltspitze in der Weltsportart Leichtathletik. Der ganze Globus rennt, wirft, springt. Die kleine Schweiz auf die Leichtathletik-Weltkarte zu setzen, ist enorm. Ehammer hat es mit diesem Wettkampf geschafft. 

Klar: Er wollte eine Medaille, sprach offen davon. Jetzt geht er leer aus. Hätte er sich bei seiner Entscheidung vor den Spielen, dass er auf seinen angestammten Zehnkampf verzichtet und voll auf den Weitsprung setzt, doch anders entscheiden sollen?

Nein, die Wahl war absolut richtig. Im Zehnkampf war Ehammers Formstand zu unberechenbar. Er hätte aus dem Nichts über sich hinaus wachsen müssen, mit seinem Zehnkampf-Rekord wäre er hier in Paris gerade mal achter geworden. 

Nicht ganz vergessen sollte man zudem, dass es die ersten Spiele für Ehammer sind. Sein allererster olympischer Wettkampf und schon mitten in der Weitsprung-Weltspitze. Das ist ein Hammer.

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