«Es waren meine dritten Spiele, aber dieses Mal mit einem kleinen Olympioniken!»
Olympia-Fechterin (26) kämpfte im siebten Monat schwanger

Die ägyptische Fechterin Nada Hafez kämpfte sich bei den Olympischen Spielen in den Achtelfinal. Dann gab sie bekannt, dass sie im siebten Monat schwanger ist.
Kommentieren
1/5
Aus der Olympia-Traum, und doch überglücklich.
Foto: Getty Images
new.jpg
Daniel KestenholzRedaktor Nachtdienst

«Was für euch wie zwei Teilnehmerinnen aussieht, waren in Wirklichkeit drei!», schrieb Nada Hafez (26) am Dienstag auf Instagram. «Es waren ich, meine Konkurrentin und mein kleines Baby, das noch nicht auf der Welt ist!»

Die ägyptische Fechterin war am Montag bei den Olympischen Spielen in Paris angetreten und feierte einen Erstrundensieg – hochschwanger.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

«Es war hart, aber hat sich gelohnt»

Nach ihrem Aus im Achtelfinal zeigte sich die 26-Jährige aufgewühlt: «Mein Baby und ich hatten unseren Anteil an Herausforderungen, sowohl körperlich als auch emotional», schrieb Hafez weiter auf Instagram.

«Die Achterbahnfahrt der Schwangerschaft ist an sich schon hart. Auch die Balance zwischen Leben und Sport zu halten, war einfach nur anstrengend. Aber es hat sich gelohnt.»

Tränen und dann Endstation

Sie «schreibe diesen Beitrag, um zu sagen, dass ich voller Stolz bin, dass ich mir meinen Platz im Achtelfinal gesichert habe!», schrieb Hafez über ihre dritte Olympia-Teilnahme: «Es waren meine dritten Spiele, aber dieses Mal mit einem kleinen Olympioniken!»

Hafez hatte zunächst Elizabeth Tartakovsky aus den USA mit 15:13 besiegt und war in Tränen ausgebrochen. Gegen Jeon Hayoung aus Südkorea war dann mit 7:15 Endstation in Paris. Ohne ihren Mann und ihre Familie, so Hafez, wäre sie nie «so weit gekommen».

Watscht Kritiker ab

Neben viel Lob und Bewunderung musste Hafez auch Kritik einstecken. Sie verteidigte ihre Olympia-Teilnahme mit einem weiteren Posting: «Ich bin nicht die einzige Athletin, die schwanger teilgenommen hat. Es gibt viele andere internationale Sportlerinnen, die schwanger so lange aktiv waren. Es gibt keine medizinischen Gründe, sie zu stoppen.»

Ihr Instagram-Profil änderte sie dann auf die Worte: «Olympionikin im 7. Monat schwanger!»

Werde Olympia-Follower

Jetzt folgen – und nichts von Olympia verpassen. Mit der neuen Funktion bleibst du während der Winterspiele in Mailand/Cortina stets auf dem Laufenden. Ticker, Berichte, Analysen oder Reportagen – die ganze Palette der Berichterstattung wird dir als Follower automatisch aufs Handy gepusht. Mehr Infos gibts hier.

Follower werden ist ganz einfach. Unten auf den Button klicken, dann auf der Olympia-Seite auf das Plus-Symbol. Danach kannst du dich einloggen, News-Pushs abonnieren (nur auf der App), und schon bist du ein Follower.

Jetzt folgen – und nichts von Olympia verpassen. Mit der neuen Funktion bleibst du während der Winterspiele in Mailand/Cortina stets auf dem Laufenden. Ticker, Berichte, Analysen oder Reportagen – die ganze Palette der Berichterstattung wird dir als Follower automatisch aufs Handy gepusht. Mehr Infos gibts hier.

Follower werden ist ganz einfach. Unten auf den Button klicken, dann auf der Olympia-Seite auf das Plus-Symbol. Danach kannst du dich einloggen, News-Pushs abonnieren (nur auf der App), und schon bist du ein Follower.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen