Schicksalsschlag bei Sabine Holbrook
Schweizer Töff-Lady trauert um ihren Freund

Er war der wichtigste Mensch im Leben von Sabine Holbrook. Jetzt entriss der Krebs der Schaffhauserin ihren Ruedi.
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Ein Bild aus glücklichen Tagen: Sabine (l.) und ihr Ruedi (2.v.l.) auf einer Töff-Tour in Südafrika.
Foto: zvg/Sabine Holbrook
Matthias Dubach

Für den schweren Kampf gegen den Krebs hat Sabine Holbrook (36) schon vor dem Start der Motorrad-Saison im Frühling alle ihre geplanten Rennen abgesagt.

Für die Schweizer Töff-Lady war plötzlich nicht mehr der Kampf auf der Rennstrecke gegen die vor allem männlichen Gegner wichtig. Jetzt war es ein gemeinsamer Kampf mit ihrem Lebensgefährten Ruedi, der die Diagnose Lungenkrebs erhalten hat.

Doch der Krebs war stärker. Sabine trauert um ihren Freund. Sie teilt ihren Schmerz auf ihrer Facebook-Seite und schreibt: «Der Mensch, den ich so unendlich geliebt habe, dem ich alles verdanke was meinen Sport angeht, mit dem ich jede Minute privat, geschäftlich und sportlich gerne geteilt habe, ist nicht mehr an meiner Seite. Mit ihm stirbt auch ein weiterer Teil meines Lebens, für den wir von Anfang an gemeinsam gelebt, geliebt, gefiebert und gekämpft haben. Wir waren immer ein Team, ein fantastisches Team!»

Ruedi war während der ganzen Töff-Karriere der Spätzünderin – die zweifache Mutter steuerte erst mit 29 Jahren erstmals eine Rennmaschine – als Mechaniker, Teamchef, Vertrauensperson und Lebenspartner an Holbrooks Seite.

Diese Saison wollte die durch diverse TV- und Magazin-Auftritte wohl bekannteste Schweizer Töff-Rennfahrerin eigentlich durchstarten. Sabine plante Starts in der Deutschen Superbike-Meisterschaft. Doch dann schlug das Schicksal erbarmungslos zu.

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