Sorgte an WM für Eklat
«Verbotene Jeans» von Schach-Star versteigert

An der Schnellschach-WM wurde Magnus Carlsen wegen seiner Jeans disqualifiziert. Nun hat der Norweger die Hose für den guten Zweck versteigert.
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Magnus Carlsen wurde an der Schnellschach-WM disqualifiziert.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

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  • Magnus Carlsen sorgte bei Schnellschach-WM für Eklat wegen Jeans-Verstoss
  • Carlsen versteigerte die verbotene Jeans auf Ebay für wohltätige Zwecke
  • Die Auktion brachte umgerechnet rund 32'000 Franken für eine Jugendorganisation ein

Magnus Carlsen (34) sorgte im Dezember bei der Schnellschach-WM in New York (USA) für einen Eklat. Der norwegische Superstar trat mit einer Jeans an und verstiess damit gegen die Kleiderordnung. Carlsen erklärte damals, dass er nach dem Frühstück keine Zeit mehr hatte, sich umzuziehen, weshalb er mit Jackett, Hemd und Jeans zum Wettkampf erschien.

Das passte dem Weltverband gar nicht. «Herr Magnus Carlsen verletzte die Kleiderordnung durch das Tragen einer Jeans. Das ist ausdrücklich verboten nach den langjährigen Vorschriften für diese Veranstaltung», teilte der Verband mit. Diese Regeln «gelten seit Jahren» und seien «allen Teilnehmern bekannt und werden ihnen vor jeder Veranstaltung mitgeteilt».

Carlsen wurde deswegen eine Busse von umgerechnet rund 177 Franken aufgebrummt, zudem wurde er aufgefordert, sich umzuziehen. Als er sich weigerte, wurde er disqualifiziert. Danach gab es Gespräche mit dem Schach-Weltverband, weshalb Carlsen dennoch an der kurz darauf stattfindenden Blitzschach-WM teilnahm.

«Die verbotene Jeans»

Im Februar stellte der Norweger das Kleidungsstück bei Ebay online. «Die verbotene Jeans – kann jetzt dir gehören», kündigte Carlsen das Ganze mit einer Prise Selbstironie auf der Plattform X an. «Ich versteigere meine Jeans. Ein Satz, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich ihn einmal schreiben würde. Aber jetzt ist es so weit.»

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Inzwischen ist die Auktion vorbei. Und Carlsen löst auf X auf, wie viel Geld sie eingebracht hat. Umgerechnet rund 32'000 Franken legte die meistbietende Person für die Hose auf den Tisch. Geld, das nicht aufs Konto von Carlsen wandert. Er spendet es vollumfänglich an das Programm «Big Brothers, Big Sisters». Eine Organisation, die Kinder und Jugendliche unterstützt.


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