So läuft Sawe zum Weltrekord im Marathon
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Magische Marke geknackt:So läuft Sawe zum Weltrekord im Marathon

Schweizer Erfolge im Rollstuhl
Kenianer durchbricht in London Marathon-Schallmauer

Die magische Zwei-Stunden-Marke im Marathon ist geknackt: Der Kenianer Sabastian Sawe gewinnt den London Marathon in 1:59:30 Stunden. Auch bei den Frauen gibt es einen Weltrekord.
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Neuer Weltrekordhalter im Marathon: Sabastian Sawe durchbricht als erster Läufer die magische Zwei-Stunden-Marke.
Foto: Getty Images
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Erstmals benötigt ein Mensch in einem offiziellen Wettkampf weniger als zwei Stunden für einen Marathon: Der Kenianer Sabastian Sawe legt die 42,195 Kilometer lange Strecke in London in einer Zeit von 1:59:30 Stunden zurück und stellt damit einen neuen Weltrekord auf.

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Der 29-Jährige ist damit der Stärkste in einem enorm schnellen Rennen: Yomif Kejelcha aus Äthiopien ist nur elf Sekunden langsamer als Sawe und bleibt damit ebenfalls unter der Zwei-Stunden-Marke. Dritter wird Jacob Kiplimo – auch der Mann aus Uganda ist in 2:00:28 Stunden schneller als der bisherige Weltrekordhalter Kelvin Kiptum (2:00:35 Stunden).

Den Marathon in unter zwei Stunden zu absolvieren, gilt in der Leichtathletik schon seit jeher als magisches Ziel – und lange als absolut unerreichbar. Bis 2019: Damals lief der kenianische Überläufer Eliud Kipchoge die Marathondistanz in 1:59:40 Stunden. Weil er in Wien damals aber wechselnde Tempomacher einsetzte, galt die Marke nicht als offizieller Weltrekord.

Zwei Schweizer Siege in den Rollstuhl-Rennen

Eine Bestmarke gibt es in der britischen Hauptstadt auch bei den Frauen: Die Äthiopierin Tigst Assefa gewinnt das Rennen in 2:15:41 Stunden – so schnell ist in einem Marathon, bei dem nur Frauen teilgenommen haben, noch keine Läuferin gewesen. Bei einem gemeinsamen Start von Männern und Frauen liegt der Weltrekord noch einmal bei deutlich tieferen 2:09:56, aufgestellt von Ruth Chepnegetich in Chicago 2024. Hinter Assefa folgten in London zwei Kenianerinnen: Hellen Obiri und Joyciline Jepkosgei verlieren beide weniger als 15 Sekunden.

Der historische Sonntag in London ist auch ein erfolgreicher aus Schweizer Sicht: Im Rollstuhl-Rennen gibt es sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen einen Sieg. Deutlich ist die Angelegenheit auf Männerseite: Marcel Hug nimmt seinem ersten Verfolger Leo Xingchuan aus China über viereinhalb Minuten ab. Mehr zittern muss da Catherine Debrunner, die sich in einem engen Finale knapp vor der US-Amerikanerin Tatyana McFadden durchsetzt. Mit Manuela Schär landet als Dritte noch eine weitere Schweizerin auf dem Podest.

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