Auswärtssieg gegen den BSV Bern
Pfadi Winterthur findet aus dem Mini-Tief

In der ersten Meisterschaftsrunde nach der Handball-EM gewinnt Pfadi Winterthur auswärts gegen den BSV Bern mit 31:30.
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Hält in der ersten Halbzeit überragend: Pfadi-Goalie Ramon Kusnandar. (Archiv)
Foto: Benjamin Faes/freshfocus
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Yannick PengRedaktor Sport-Desk

Fast zwei Monate lang hat Pfadi Winterthur auf einen Sieg in der Meisterschaft warten müssen. Daran ist einerseits die EM schuld und andererseits das Mini-Tief, in dem sich die Zürcher vor dem Jahreswechsel befunden haben. Vor der EM-Pause setzte es gegen die Kadetten Schaffhausen und Wacker Thun je eine Niederlage ab und gegen Kriens-Luzern resultierte ein Remis.

Nun glückt der Befreiungsschlag mit einem 31:30-Sieg auswärts gegen den BSV Bern in Gümligen. Zur Pause führen die Gäste mit 16:15. Pfadi-Goalie Ramon Kusnandar ist der Mann der ersten 30 Minuten mit elf Paraden und einer sensationellen Abwehrquote von 46 Prozent. Allerdings gelingt Kusnandar nach dem Seitenwechsel kein einziger Save, weswegen in der entscheidenden Phase Leonard Grazioli übernimmt und mithilft, den Vorsprung zu halten.

Beim Vizemeister aus Bern feiert Tim Aufdenblatten seine Premiere im Dress des BSV. Die Klub-Legende des HSC Suhr Aarau erhielt nach der Saison 2024/25 keinen Vertrag mehr bei den Aargauern und hat Ende 2025 nach überstandener Verletzung bei den Bernern unterschrieben. Gegen Pfadi netzt er einmal ein.

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