Wer noch an der Daseinsberechtigung der Schweiz unter den Top 12 von Handball-Europa gezweifelt hat, der bekommt gegen Ungarn eine Antwort.
Die Nati spielt in der ersten Hauptrunden-Partie gross auf. Wie von Trainer Andy Schmid gefordert, gehen die Schweizer ein hohes Tempo und überfordern damit den WM-Achten. 20 Tore erzielen die Schweizer alleine in der ersten Halbzeit. Und dies gegen die beste Deckung der EM-Vorrunde.
Obwohl mit Luca Sigrist einer der besten Nati-Torschützen des bisherigen Turniers krank fehlt, findet das Team immer wieder Lösungen im Angriff. Ein Beleg dafür, wie breit die Schweiz insbesondere auf den Rechtshänder-Positionen im Rückraum inzwischen aufgestellt ist.
Wieder ein Einbruch, aber kein Kollaps
Und in der zweiten Halbzeit beweisen die Schweizer, dass sie aus dem Kollaps gegen Slowenien zumindest bedingt ihre Lehren gezogen haben: Nach einer zwischenzeitlichen Schweizer 7-Tore-Führung kommen die Ungarn auf und gehen mit einem Treffer in Führung. Die Nati hält dem Druck stand und bucht mit dem 29:29 zumindest einen Punkt.
Freitag, 23. Januar, Schweiz – Ungarn 29:29
Sonntag, 25. Januar, 20.30 Uhr, Schweiz – Kroatien
Dienstag, 27. Januar, 15.30 Uhr, Schweiz – Island
Mittwoch, 28. Januar, 20.30 Uhr, Schweiz – Schweden
Freitag, 23. Januar, Schweiz – Ungarn 29:29
Sonntag, 25. Januar, 20.30 Uhr, Schweiz – Kroatien
Dienstag, 27. Januar, 15.30 Uhr, Schweiz – Island
Mittwoch, 28. Januar, 20.30 Uhr, Schweiz – Schweden
«Mit einem EM-Punkt gegen Ungarn können wir als Schweiz schon zufrieden sein», bilanziert Andy Schmid gegenüber SRF. Und fügt an: «Auch wenns nach diesem Spielverlauf Dinge zu bemängeln gibt. Wir verwerfen wieder zu viele Bälle in der zweiten Halbzeit, machen zu viele technische Fehler. Aber wir brechen nicht zusammen.» Dass sein Team mit dem letzten Angriff in Überzahl gar die Chance auf den Sieg hat, wegen eines Stürmerfouls von Mehdi Ben Romdhane aber nicht zum Abschluss kommt, wurmt Schmid dennoch: «Das darf natürlich nie im Leben passieren.»
Nächster Gegner der Schweiz ist am Sonntag Kroatien. Der Vize-Weltmeister setzt sich am Nachmittag mit 30:29 gegen Island durch und wahrt damit seine Halbfinal-Chancen.
Die Partie zum Nachlesen im Ticker:
Schlusspfiff – 29:29
Die Schweiz schafft die Überraschung und punktet gegen Ungarn. Es wäre aber auch mehr dringelegen.
57. Minute: 28:29
Ungarn führt erstmals in der zweiten Halbzeit. Andy Schmit nimmt sein letztes Timeout.
55. Minute: 28:28
Ungarn gleicht erstmals seit dem 2:2 aus. Das wird ein Krimi.
52. Minute: 28:25
Die Schweizer überstehen diese heikle Phase und halten die Führung. Kein Einbruch wie noch gegen Slowenien.
49. Minute: 27:24
Die Schweizer tun sich schwer im Angriff. Da tut ein Treffer per Siebenmeter von Noam Leopold gut.
43. Minute: 25:23
Die Ungarn werden stärker. Obwohl Andy Schmid ein Timeout nimmt, schmilzt die Nati-Führung zusammen.
33. Minute: 22:15
Nichts Neues im zweiten Durchgang: Offensive ist Trumpf. Die Schweiz hält die deutliche Führung.
Pause – 20:14
Die Schweiz zeigt hier vor allem offensiv ein Top-Halbzeit und führt gegen den Favoriten deutlich. Leopold ist mit vier Toren bisher bester Schweizer Torschütze.
25. Minute: 18:13
Die Schweiz baut die Führung gegen die Ungarn sogar aus. Der Favorit muss ein Timeout nehmen.
22. Minute: 15:12
Andy Schmid wechselt seine Formation munter durch. Die 3-Tore-Führung bleibt mehrheitlich bestehen.
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