Die Nati hat mit dem Erreichen der Hauptrunde an der Handball-EM schon gewonnen. Was jetzt noch kommt, ist Zugabe. Und diese Zugabe sieht appetitlich aus: Es warten vier Spiele gegen grosse Handball-Nationen, in denen die Schweiz zumindest nicht auf verlorenem Posten steht. «Ab jetzt ist nur noch die Crème de la Crème des europäischen Handballs dabei. Dass wir auch dazugehören, ist schon cool», sagt Lenny Rubin, der mit 19 Treffern bisher bester Nati-Torschütze ist.
Freitag, 23. Januar, 18 Uhr, Schweiz – Ungarn
Sonntag, 25. Januar, 20.30 Uhr, Schweiz – Kroatien
Dienstag, 27. Januar, 15.30 Uhr, Schweiz – Island
Mittwoch, 28. Januar, 20.30 Uhr, Schweiz – Schweden
Freitag, 23. Januar, 18 Uhr, Schweiz – Ungarn
Sonntag, 25. Januar, 20.30 Uhr, Schweiz – Kroatien
Dienstag, 27. Januar, 15.30 Uhr, Schweiz – Island
Mittwoch, 28. Januar, 20.30 Uhr, Schweiz – Schweden
Die Auslosung wollte es, dass die ganz grossen Turnierfavoriten wie Weltmeister und Olympiasieger Dänemark, Titelverteidiger Frankreich oder auch die hoch gehandelten Deutschen in der Hauptrunden-Gruppe in Herning spielen. Die Schweiz bekommts in Malmö mit Co-Gastgeber Schweden, Island, Kroatien und Ungarn zu tun. Dazu kommen die Slowenen, gegen welche die Nati allerdings schon in der Vorrunde gespielt hat.
«Ich finde diese Gruppe attraktiver, weils für uns neue Aufgaben sind», sagt Rubin. «Gegen Dänemark, Frankreich und Deutschland haben wir zuletzt an grossen Turnieren oder auch in der Quali gespielt.» Hingegen liegt der letzte Ernstkampf gegen einen der vier Hauptrunden-Gegner weiter zurück: 2023 unterlag die Nati den Ungarn zweimal deutlich.
In zwei Jahren soll um eine Medaille gespielt werden
Als Neuling in einer Hauptrunde gehört das Team von Andy Schmid im Rennen um einen der beiden Halbfinal-Plätze zu den Aussenseitern. Umso mehr, weil Schweden, Slowenien und Island aus der Vorrunde zwei Punkte mitnehmen. Für den Halbfinal bräuchte die Nati vier Siege – ein wenig realistisches Szenario. «Wir werden aber gegen jeden Gegner unsere Chancen bekommen», sagt Rubin. Für die Nati wirds auch darum gehen, Erfahrung zu sammeln. Denn in zwei Jahren soll – so der Traum von Verbands-Boss Pascal Jenny – an der Heim-EM um die Medaillen gespielt werden.
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