Trotz guter Ausgangslage in der Gruppe B will Nati-Coach Murat Yakin nichts davon wissen, dass man am Freitag im Spiel gegen Schweden der Favorit ist. «Wir sind das Auswärtsteam und spielen in einem ausverkauften Stadion», erklärt er.
Angst vor den Schweden habe er trotzdem nicht. Auch wenn die schwedische Offensive über ganz grosse Namen verfügt. «Die Offensivqualitäten eines Teams machen die Differenz, ja. Aber wir dürfen uns nicht nur darauf konzentrieren», betont Yakin.
Auch Mittelfeldass Remo Freuler hält es für übertrieben, wenn man sich nur auf die grossen Namen im Sturm fokussiert. Viel wichtiger sei es, dass man den eigenen Spielprinzipien treu bleibe. «Wir wollen unser Spiel machen und gewinnen», stimmt ihm Yakin zu.
Dass der Fokus der Nati ausschliesslich auf dem Spiel in Stockholm liegt, zeigt auch eine andere Antwort des Nati-Trainers. Ob man bereits den Gedanken im Hinterkopf habe, dass man sich am Montag das WM-Ticket sichern kann, wird er gefragt: «Das können Sie mich dann am Montagabend nochmals fragen. Zuerst muss gespielt werden. Die Ausgangslage ist gut. Aber ich glaube nicht, dass sich meine Mannschaft darüber Gedanken gemacht hat. Die nötige Ernsthaftigkeit liegt im Spiel morgen.»
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