Fussballzwerg überrascht mit direktem WM-Ticket
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Curaçao schreibt Geschichte:Fussballzwerg holt sich WM-Ticket

Horror-Torverhältnis, brutale Klatschen und ein Super-Torjäger
Verrückte Fakten der Mega-WM-Quali

Für die meisten Teams ist die Quali zur WM 2026 abgeschlossen. Die Kampagne hat von Neulingen über makellose Spitzenreiter bis hin zu heillos überforderten Underdogs wieder alles bereitgehalten. Hier findest du die wichtigsten Fakten von allen Fifa-Teilverbänden.
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Erling Haaland war mit Norwegen in dieser Quali praktisch unaufhaltsam.
Foto: IMAGO/NurPhoto

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mini-Staat sorgt für neuen Rekord
  • Insel-Kicker beenden Quali mit brutalem Torverhältnis
  • Gleich drei Teams hielten ihren Kasten komplett rein
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Joël HahnRedaktor Sport

Die Fussball-Weltmeisterschaft 2026 nimmt immer mehr Formen an. 42 der neuerdings 48 Teilnehmer stehen fest, manche Nationen bibbern aber noch. Blick zeigt dir, wo diese Quali-Kampagne Superlative geliefert hat – und wo selbst die Kleinsten für Schlagzeilen sorgten.

Die grössten Tormaschinen

Zugegeben, der Vergleich hinkt an einigen Stellen, denn bei weitem nicht alle Teams absolvieren in der WM-Quali die gleiche Anzahl Spiele. Und doch haben sich in den letzten Wochen rund um die Welt ein paar regelrechte Tormaschinen hervorgetan. In Europa hat Erling Haaland (25) mit 16 Treffern in acht Spielen für Norwegen alle übertrumpft. Zum Vergleich: In Südamerika ist Lionel Messi mit 38 Jahren nochmals Torschützenkönig der Quali-Kampagne geworden – mit acht Toren in 18 Spielen. In Nord- und Mittelamerika kamen Óscar Santis (26, Guatemala) und Duckens Nazon (31, Haiti) jeweils auf sechs Treffer. In Afrika toppt Ex-Lugano-Profi Mohamed Amoura (25) mit zehn Toren in ebenso vielen Spielen die Torschützenliste. Und in der Ozeanien-Quali war Chris Wood (33) für Neuseeland bisher neun Mal erfolgreich.

Die kleinsten Teilnehmer

Fussball-Experten wissen es schon lange: Im Fussball gibt es keine Kleinen mehr. Aber zumindest, was die Einwohnerzahl und damit die Anzahl an potenziellen Kickern fürs Nationalteam angeht, gibt es immer noch Zwerge. Und von denen haben sich gleich mehrere nun für diese WM-Endrunde qualifiziert. Curaçao, das nur rund 156’000 Einwohner zählt, hat sich erstmals für eine WM qualifiziert und ist damit – gemessen an der Bevölkerung – das kleinste Land, das je die Endrunde erreicht. Die Karibik-Kicker lösen damit Island ab, das rund 400'000 Einwohner zählt und 2018 an der WM dabei gewesen war. Ebenfalls in diesen Sphären bewegt sich WM-Neuling Kap Verde – mit 525'000 Einwohnern nur etwas grösser als Island und nun in Nordamerika zum ersten Mal bei einer Endrunde dabei.

Die heftigsten Klatschen

Dass es in den bunt ausgelosten Quali-Gruppen zu krassen Unterschieden bei den Kräfteverhältnissen kommen kann, ist nichts Neues. So mussten auch in dieser Kampagne einige Teams gehörig untendurch. So zum Beispiel in Afrika, wo die Elfenbeinküste zum Auftakt der Qualifikation gleich mal mit 9:0 über die Seychellen hinweggefegt ist. In der noch jungen Quali-Kampagne der Ozeanien-Teams hält aktuell Neuseeland die Bestmarke mit einem 8:0 gegen Samoa. Gnädiger gings da in Südamerika zu und her, wo Argentinien gegen Bolivien den deutlichsten Dreier eingefahren hat – mit 6:0. Die grössten Klatschen gab es aber in den europäischen Gruppen. Im September fertigte da Norwegen Moldau mit 11:1 ab. Und einen Monat später machte Österreich gegen San Marino mit 10:0 kurzen Prozess.

Für WM 2026 qualifizierte Teams

Europa (16 Plätze): Schweiz, Deutschland, Österreich, Schottland, Spanien, Portugal, Holland, Norwegen, Belgien, England, Frankreich, Kroatien.
Afrika (9 oder 10 Plätze)*: Marokko, Tunesien, Ägypten, Ghana, Algerien, Kap Verde, Südafrika, Elfenbeinküste, Senegal.
Asien und Australien (8 oder 9 Plätze)*: Japan, Iran, Usbekistan, Jordanien, Südkorea, Australien, Katar, Saudi-Arabien.
Südamerika (6 oder 7 Plätze)*: Argentinien, Ecuador, Brasilien, Paraguay, Kolumbien, Uruguay.
Nord- und Mittelamerika und Karibik (6, 7 oder 8 Startplätze)*: Kanada (Co-Gastgeber), Mexiko (Co-Gastgeber), USA (Co-Gastgeber), Panama, Curaçao, Haiti.
Ozeanien (1 oder 2 Startplätze)*: Neuseeland.

*Anzahl Startplätze variiert wegen interkontinentalen Playoffs, in denen zwei Tickets vergeben werden. 

Europa (16 Plätze): Schweiz, Deutschland, Österreich, Schottland, Spanien, Portugal, Holland, Norwegen, Belgien, England, Frankreich, Kroatien.
Afrika (9 oder 10 Plätze)*: Marokko, Tunesien, Ägypten, Ghana, Algerien, Kap Verde, Südafrika, Elfenbeinküste, Senegal.
Asien und Australien (8 oder 9 Plätze)*: Japan, Iran, Usbekistan, Jordanien, Südkorea, Australien, Katar, Saudi-Arabien.
Südamerika (6 oder 7 Plätze)*: Argentinien, Ecuador, Brasilien, Paraguay, Kolumbien, Uruguay.
Nord- und Mittelamerika und Karibik (6, 7 oder 8 Startplätze)*: Kanada (Co-Gastgeber), Mexiko (Co-Gastgeber), USA (Co-Gastgeber), Panama, Curaçao, Haiti.
Ozeanien (1 oder 2 Startplätze)*: Neuseeland.

*Anzahl Startplätze variiert wegen interkontinentalen Playoffs, in denen zwei Tickets vergeben werden. 

Die besten Abwehrreihen

Die Schweizer Nati hat sich souverän in ihrer Quali-Gruppe durchgesetzt und ihren Gegnern kaum Chancen zugestanden. Am Ende stehen bloss zwei Gegentore in sechs Spielen in der Statistik. Das ist stark, kann aber mit den Top-Abwehrreihen der WM-Qualifikation nicht ganz mithalten. England (acht Spiele), die Elfenbeinküste und Tunesien (beide zehn Spiele) haben auf ihrem Weg zur Endrunde nämlich kein einziges Gegentor kassiert. Das nennt sich dann wohl ein Abwehr-Bollwerk.

Die miesesten Statistiken

Ein mieses Torverhältnis ist sich das Team von San Marino in einer WM-Quali gewohnt. In diesem Jahr ist La Serenissima mit einem 2:39 in der Schlussabrechnung nach acht Partien noch gut weggekommen. Ganz ohne eigenes Tor blieb in Europa nur Liechtenstein, das am Ende ein Torverhältnis von 0:31 (acht Spiele) aufweist. Unterboten wurde das in der aktuellen Kampagne nur von den Seychellen. Das Nationalteam des Insel-Staats schoss zwar in zehn Spielen immerhin zwei Tore, kassierte aber auch satte 53 Treffer.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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