«Ich würde uns nicht als Favorit bezeichnen»
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Yakin zur WM-Auslosung:«Ich würde uns nicht als Favorit bezeichnen»

«Ein super Los»
Yakin, Xhaka und Freuler freuen sich auf WM-Gegner Kanada

Die Schweizer Nati-Stars zeigen sich zufrieden mit der Auslosung der WM-Gruppen. Mit Co-Gastgeber Kanada hat sich der Wunsch von Akanji und Embolo erfüllt. Auch Xhaka und Freuler sind zufrieden.
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Basketball-Legende Shaquille O'Neal zieht die Schweiz in die Gruppe B.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer Nationalmannschaft trifft bei WM auf Kanada, Italien oder Katar
  • Granit Xhaka freut sich auf Duell mit Co-Gastgeber Kanada
  • Nati könnte auf vierfachen Weltmeister Italien treffen

Murat Yakin (51) formuliert es zunächst noch diplomatisch, als er nach der WM-Auslosung in Washington D.C. vors Blick-Mikrofon tritt. «Spannend und interessant» sei die Gruppe B, in welcher die Schweiz an der WM im kommenden Sommer antreten wird. Doch dann muss auch der Nati-Trainer zugeben, dass Basketball-Legende und Losfee Shaquille O’Neal (53) der Schweiz eine echte Traumgruppe beschert hat – zumindest aus sportlicher Sicht. «Shaq hat gut zugehört und ein gutes Händchen bewiesen», so Yakin.

Der ehemalige Lakers-Superstar zieht die Schweiz in eine Gruppe mit Gastgeber Kanada, Katar und einem europäischen Playoff-Sieger. «Durch die Grösse vom Turnierfeld mit 48 Mannschaft war klar, dass viele gestandene Teams noch nicht in der Gruppenphase aufeinandertreffen können. Aber es hätte mit Brasilien, Argentinien, Deutschland oder Holland auch ganz anders kommen können», weiss auch Yakin. «Aber es ist eine WM. Wir werden jeden Gegner ernst nehmen und seriös vorbereiten.»

Für Yakin ist vor allem die letzte Partie gegen den Co-Gastgeber etwas ganz Besonderes. «Ich bin noch nie in Kanada gewesen», verrät der Nati-Trainer.

Auch Xhaka und Freuler zufrieden mit Kanada

Eigentlich hatte sich Granit Xhaka (33) eine Revanche mit Weltmeister Argentinien gewünscht. Mit dem Kanada als Gegner aus Topf 1 kann der Nati-Captain aber auch ganz gut leben. «Eine sehr coole Gruppe mit interessanten Gegnern», findet Xhaka, der sich vor allem auf das Duell mit dem Co-Gastgeber freut. «Natürlich wird es etwas Besonderes sein, in Kanada gegen das Heimteam zu spielen. Die Stimmung wird super sein», so der Sunderland-Star.

Auch Remo Freuler blickt bereits dem Spiel mit Kanada entgegen. «Gegen einen Gastgeber spielen zu können, ist natürlich schön. Die Stimmung wird der Hammer sein. Dementsprechend ist Kanada ein super Los», so der Mittelfeldmann.

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Neben Kanada könnte die Nati zudem auf Italien treffen, sollte sich die Squadra Azzurra in den europäischen Playoffs gegen Nordirland, Wales und Bosnien-Herzegowina durchsetzen. Für Freuler, der bei Serie-A-Klub Bologna unter Vertrag steht, natürlich eine besondere Affiche. Doch noch lässt ihn das mögliche Duell gegen den vierfachen Weltmeister kalt. «Egal, wer es sein wird – der Gegner, der aus den Playoffs kommt, wird sehr attraktiv sein», sagt Freuler.

Katar ist schwierig einzuschätzen

Gleichzeitig warnt der Hinwiler vor Katar, dem dritten WM-Gegner. «Schwierig einzuschätzen, wie sie spielen werden, aber an der letzten WM haben sie bereits gezeigt, dass sie Qualität haben», so Freuler. «Insgesamt eine sehr tolle Gruppe, mit dem Highlight, gegen ein Austragungsland spielen zu können.»

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Mit dem Schweizer Los dürfte auch Manuel Akanji zufrieden sein. Der Inter-Verteidiger hatte im Vorfeld gegenüber Blick erklärt, er wünsche sich aus Topf 1 einen Gegner, gegen den er noch nie gespielt habe. «Kanada, Argentinien oder Holland», so Akanji.

Um eine möglichst einfache Gruppe zu bekommen, hatte auch Breel Embolo auf Kanada als Gegner gehofft. Die Elfenbeinküste und Jordanien – die beiden anderen Wünsche des Nati-Stürmers – haben sich dagegen nicht erfüllt.

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