Zur Berner Pleiten-Serie
YB von der Resultatkrise in die Krise

YB-Sportchef Christoph Spycher würde gefordert sein wie noch nie, sollte YB am Samstag bei GC verlieren. Aus einer Resultatkrise wäre ein veritable Krise geworden, meint Fussball-Reporter Alain Kunz.
Kommentieren
1/5
Blick-Reporter Alain Kunz.
Foto: Thomas Meier
Alain Kunz

Die letzte Nati-Pause Anfang Oktober war die Wende zum Schlechten für YB. Noch im September war der Meister total durchgestartet: 4:0, 6:1, 6:0. Und als Chriesi auf der Torte der phänomenale Sieg gegen Manchester United. Nichts deutete auf den Oktober hin, in welchem es in sechs Spielen einen einzigen Sieg gab, ein erwürgtes 3:2 gegen Schlusslicht Lausanne. Aber vier (!) Niederlagen!

Und nun droht bei GC die fünfte. Die vierte in Serie. Es wäre eine historische Niederlage. Erstmals seit der Abstiegssaison 1996/97 hätte YB vier Spiele in Saison verloren. Eine Bilanz, welche zu denken geben würde. Die Bilanz eines Klubs in der Krise!

Krise. Welch unerhörtes Wort für den Serienmeister. Ein unter Christoph Spycher untypisches, unpassendes, ja verscheuchtes Wort. Aber nichts anderes wäre der Zustand des Klubs zu Beginn der nächsten Nati-Pause, der am Montag beginnt. Probleme von zuhinderst bis zuvorderst. Wobei das Goalieproblem noch das geringste ist. Denn Guillaume Faivre macht einen starken Job. Tore schiessen muss ja nicht unbedingt er! Und einen Goalie findet Spycher ohnehin erst, wenn das Transferfenster wieder aufgeht.

Spycher wäre zum ersten Mal mit einer negativbehafteten Situation konfrontiert, seit er seinen Job vor fünf Jahren angetreten hat. Und Basel lauert wie eine Raubkatze auf das YB-Opferlamm. Schon am Sonntag könnte der Acht-Punkte-Rückstand des Meisters Tatsache sein. Wie gesagt: Krise!

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
21
21
46
2
FC Lugano
FC Lugano
21
11
39
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
20
14
37
4
FC Basel
FC Basel
21
9
36
5
FC Sion
FC Sion
21
6
32
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
21
-5
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
21
3
28
8
FC Zürich
FC Zürich
21
-8
25
9
Servette FC
Servette FC
21
-5
24
10
FC Luzern
FC Luzern
21
-3
22
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
21
-11
18
12
FC Winterthur
FC Winterthur
20
-32
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen