Zum Wechselverbot vom FCL für Jashari
Riskantes Spiel von Sportchef Meyer

Der FC Luzern zeigt, dass er am längeren Hebel sitzt. Doch mit dem Wechselverbot für Jashari innerhalb der Schweiz risikiert er genauso viel.
Kommentieren
1/6
FCL-Sportchef Remo Meyer ist enttäuscht über das Verhalten von Ardon Jashari.
Foto: TOTO MARTI
RMS_Portrait_AUTOR_909.JPG
Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Der FC Luzern verbietet seinem Eigengewächs und Captain Ardon Jashari (20) einen Wechsel zum FC Basel. Das ist stark. Damit sendet die sportliche Führung das Signal, dass niemand grösser ist als der Klub.

Schliesslich haben die Parteien gemeinsam beschlossen, dass der nächste Schritt das Ausland sein wird. Zudem ist der Spieler noch bis 2026 gebunden.

Gleichzeitig geht FCL-Sportchef Remo Meyer mit diesem Move ein Risiko ein. Denn sollte sich bis zum Ende des Transferfensters weiterhin kein ausländischer Verein mit einem Angebot melden, sitzt er auf einem unzufriedenen Spieler, der viel Einfluss in der Kabine hat.

Können Meyer und sein Trainer Mario Frick damit umgehen? Bisher scheint es so. Mit ihren Worten am Donnerstag haben sie den Ball der Verantwortung wieder in die Füsse von Jashari gespielt.

«Vielleicht wird er nie mehr für uns spielen»
2:20
FCL-Trainer Frick über Jashari:«Vielleicht wird er nie mehr für uns spielen»

Dass der Nationalspieler den nächsten Schritt machen will, kommt nicht überraschend. Ebenso wenig, dass im Fussballgeschäft die Worte von gestern heute schon wieder überholt sein können. Deshalb ist es dem Spieler nicht übelzunehmen, dass er sich umgeschaut hat.

Doch dass er Frick, den er selbst als seinen grossen Förderer bezeichnet, nicht einmal persönlich darüber informiert, dass er plötzlich innerhalb der Liga wechseln will, wirft ein schiefes Licht auf ihn. Und auch das jüngste Interview, in dem er ultimativ Verhandlungen fordert, zeichnet ein ganz anderes Bild von ihm, als dasjenige, das wir von ihm kannten. Seiner weiteren Karriere hat er damit definitiv keinen Gefallen getan. Denn diesen Poker mit der FCL-Führung hat er verloren. Beim nächsten Mal, wo auch immer das sein wird, muss er cleverer agieren.

Alle Highlights der Super League auf Blick

Kick it like Blick! Mit dem Start der neuen Saison kriegst du auf Blick.ch alle Highlights zu allen Spielen der Super League. Jedes Tor, die besten Paraden und die grössten Aufreger sämtlicher 228 Matches – in Kooperation mit Blue Sport auf Deutsch und Französisch. Von der Meisterschaftsrunde bis zu den entscheidenden Matches der Championship und Relegation Group.

Kick it like Blick! Mit dem Start der neuen Saison kriegst du auf Blick.ch alle Highlights zu allen Spielen der Super League. Jedes Tor, die besten Paraden und die grössten Aufreger sämtlicher 228 Matches – in Kooperation mit Blue Sport auf Deutsch und Französisch. Von der Meisterschaftsrunde bis zu den entscheidenden Matches der Championship und Relegation Group.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Super League 26/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Basel
FC Basel
0
0
0
1
FC Lugano
FC Lugano
0
0
0
1
FC Luzern
FC Luzern
0
0
0
1
FC Sion
FC Sion
0
0
0
1
FC St. Gallen
FC St. Gallen
0
0
0
1
FC Thun
FC Thun
0
0
0
1
FC Vaduz
FC Vaduz
0
0
0
1
FC Zürich
FC Zürich
0
0
0
1
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
0
0
0
1
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
0
0
0
1
Servette FC
Servette FC
0
0
0
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
0
0
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen