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Xamax-Präsident Binggeli erklärt
Darum muss Stéphane Henchoz gehen

Stéphane Henchoz hat Xamax wieder in die Spur gebracht. Dennoch muss er im Juni gehen. Er sei «keiner für die Nachwuchsarbeit», sagt Xamax-Boss Christian Binggeli.
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Joel Magnin war seit 2007 Nachwuchstrainer bei YB. Ab Juni wird er Chefcoach von Xamax.
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Martin Arn

Am vergangenen Samstag, um 10.51 Uhr teilt Xamax per Communiqué mit, dass man den Vertrag mit Trainer Stéphane Henchoz nicht verlängert. Die Spieler, die zu dieser Zeit noch in der Maladière trainieren, erfahren es eine Stunde später aus den Online-Medien.

Wie von BLICK angekündigt übernimmt ab Juni Joël Magnin (47) die 1. Mannschaft der Neuenburger. Magnin, der früher für GC, Lugano und YB spielte und zuletzt neun Jahre lang im Nachwuchs von YB gearbeitet hat, bekommt mit dem Ex-Xamax-Spieler Frédéric Page (40) auch einen neuen Sportchef.

Es sei dies «kein Entscheid gegen Henchoz, sondern einer für Magnin und unser neues Projekt», sagt Xamax-Präsident Christian Binggeli. In der nächsten Saison möchte Xamax eine U21-Mannschaft stellen und so «junge Spieler aus der Region an den Spitzenfussball heranführen». Magnin sei ein ausgewiesener Fachmann in der Nachwuchsarbeit, sagt der Präsident. Henchoz hingegen sei «keiner für die Ausbildung junge Spieler». Henchoz habe ganz andere Ansprüche, «weil er selber auf höchstem Niveau gespielt hat».

Ex-Liverpool-Star Henchoz wurde Anfang Januar vom Assistenzcoach zum Chefrtrainer befördert, nachdem Michel Decastel entlassen worden war. Henchoz hat mit Xamax aus sechs Spielen neun Punkte geholt und die rote Laterne an GC abgegeben. 

Er glaube nicht, dass sich der Entscheid, nicht mit Henchoz zu verlängern, negativ auswirken werde, sagt Binggeli. «Ich war am Dienstagmorgen bei der Mannschaft. Sie sind motiviert, wie übrigens auch das Trainergespann. Das oberste Ziel von uns allen bleibt der Ligaerhalt. Dafür wollen wir alle an einem Strick ziehen.»

Magnin, der unweit von Neuenburg aufgewachsen ist, sagt, für ihn sei «ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen».

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
34
37
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
34
25
63
3
FC Lugano
FC Lugano
34
13
60
4
FC Sion
FC Sion
34
18
55
5
FC Basel
FC Basel
34
4
53
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
34
4
48
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
34
4
43
2
Servette FC
Servette FC
34
2
43
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
34
-7
42
4
FC Zürich
FC Zürich
34
-21
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
34
-26
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
34
-53
19
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