Xamax-Coach Stéphane Henchoz
«Der FCZ ist unter Druck, nicht wir»

Der Xamax-Coach vor dem wegweisenden Spiel gegen den FCZ: «Mit diesem Budget will Zürich sicher nicht auf Platz 8 stehen. Wir schon!»
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Xamax-Trainer Henchoz: «Wir dürfen nicht in Euphorie verfallen.»
Foto: BENJAMIN SOLAND
Martin Arn

Herr Henchoz, der Barrage-Platz ist gesichert. Nun will Xamax bestimmt den direkten Ligaerhalt schaffen.
Stéphane Henchoz: Ja, die Zielsetzung hat sich verändert durch unseren Sieg in Thun und die Niederlage von GC. Wir wollen mehr. Wir wollen Platz 8 erreichen. 

Aufgrund der letzten Resultate könnte man fast sagen, dass Xamax gegen den FCZ Favorit ist.
Die Resultate sind eine Sache. Aber Zürich hat eine starke Mannschaft. Der FCZ ist ein grosser Klub mit einem grossen Budget. Vor zwei Monaten hätten wird uns gewünscht, auf Platz 9 zu stehen. Zürich hat sicher nicht davon geträumt, auf Platz 8 zu sein. Wir schon. Sie haben Druck, sie sind der Favorit. Wir haben die Chance auf ein gutes Resultat, sie müssen ein gutes Resultat holen. Der FCZ hat in dieser Saison Europa League gespielt. Ich denke, das ist ihr Anspruch.

Die Euphorie ist riesig in Neuenburg: Müssen Sie gelegentlich auf die Bremse treten?
Wir dürfen nicht in Euphorie verfallen. Das führt zu Genügsamkeit, man denkt, dass es einfach so weitergeht. Wir müssen in jedem Spiel 110 Prozent bringen. Auch im Training. Wir arbeiten sehr hart und konzentriert. Aber wir stehen immer noch auf Rang 9. Und das ist leider keine Garantie, dass man nicht absteigt.

Mit Igor Djuric und Raphael Nuzzolo fehlen zwei Schlüsselspieler gesperrt. Wie sehr schmerzt Sie das?
Die beiden sind sehr wichtig. Djuric mit seiner Persönlichkeit, Raph mit seinen Toren und Vorlagen. Wir dürfen nicht jammern und es darf auch keine Entschuldigung sein. Wir haben andere Spieler, die Verantwortung übernehmen und Tore schiessen können.

Von den gegnerischen Mannschaften hört man immer wieder, wie unangenehm es sei, gegen dieses Xamax zu spielen.
Das ist doch gut so. Es bedeutet, dass wir solide stehen und dass wir auch Tore erzielen können.

Sind Sie eigentlich immer noch sauer, dass Präsident Binggeli nicht mit Ihnen weitermachen will?
Das ist Vergangenheit. Darüber denke ich nicht mehr nach. Ich konzentriere mich auf die letzten vier Spiele mit Xamax.

Sie sind bei mehreren Klubs im In- und Ausland im Gespräch. Wo trainiert Stéphane Henchoz nächste Saison?
Das werden wir sehen. Darüber mache ich mir im Moment keine Gedanken.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
21
21
46
2
FC Lugano
FC Lugano
21
11
39
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
20
14
37
4
FC Basel
FC Basel
21
9
36
5
FC Sion
FC Sion
1:0
22
7
35
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
21
-5
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
0:1
22
2
28
8
FC Zürich
FC Zürich
21
-8
25
9
Servette FC
Servette FC
0:1
22
-6
24
10
FC Luzern
FC Luzern
21
-3
22
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
21
-11
18
12
FC Winterthur
FC Winterthur
1:0
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
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