«Wir sind sehr relaxed»
FCL rechnet mit reibungsloser Lizenzerteilung

Der FC Luzern rechnet mit einer reibungslosen Lizenzerteilung für die nächste Saison. Aktionäre sichern den Fehlbetrag durch eine Bankgarantie ab, während der Klub eine Erweiterung des Aktionariats plant.
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FCL-Vizepräsident und Aktionär Josef Bieri schaut zuversichtlich in die Zukunft.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Luzern erwartet problemlose Lizenzerteilung für kommende Saison
  • Aktionäre zeigen Solidarität und geben Bankgarantie für Fehlbetrag
  • Klub plant Erweiterung des Aktionariats
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Noch haben die Klubs gut einen Monat Zeit, um ihre Lizenzbewerbung für die nächste Saison bei der Liga einzureichen. Für viele ist das jährliche Lizenzierungsverfahren eine reine Formalität. Für den FC Luzern dagegen war es in den vergangenen Jahren weitaus komplizierter. Stichwort: Aktionärsstreit.

In diesem Jahr wollen die Luzerner Verantwortlichen in Sachen Lizenz keinen Spielraum für Spekulationen aufkommen lassen. «Wir sind sehr relaxed, dass wir die Lizenz in erster Instanz bekommen», betont Vizepräsident und Aktionär Josef Bieri am Montagmittag im Rahmen eines Medien-Gesprächs.

FCL-Aktionariat soll vergrössert werden

Optimistisch ist Bieri deshalb, weil sich alle Aktionäre, ausser Bernhard Alpstaeg, dazu bereiterklärt haben, für den Fehlbetrag von 2,5 Millionen Franken die nötige Bankgarantie abzugeben. «Das ist absolut fantastisch und das geht mir unter die Haut, wenn ich die Solidarität sehe, die hier herrscht», sagt Bieri.

Aktuell kann Luzern neben Bieri und Alpstaeg auf neun weitere Aktionäre zählen. Allesamt aus der Zentralschweiz. Und wenn es nach Bieri geht, sollen in den nächsten Monaten weitere Personen hinzukommen. «Es ist der nächste Schritt angesagt. Wir wollen das Aktionariat mit weiteren Köpfen erweitern.»

Keine Einigung mit Alpstaeg in Sicht

Keine Rolle in den Überlegungen und der neuen Strategie des Klubs spielt derzeit Alpstaeg. Und so lange es keinen Gerichtsentscheid in den vielen hängigen Verfahren gibt, dürfte sich daran auch nichts ändern.

Denn alle Versuche, eine aussergerichtliche Lösung zu finden, sind bisher gescheitert. «Wenn man ein Problem lösen will, sollte man sich irgendwo in der Mitte treffen. Und die Lösung muss dem Klub dienen und nicht einer einzelnen Person. Wir sind in dieser Hinsicht aber mit ihm leider nicht weitergekommen. Er sagt immer, er will zuerst die Aktien und dann reden wir weiter», erklärt Bieri.

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