Verhandlungen mit Frankfurt
YB-Sow in den Fussstapfen des 70-Millionen-Mannes

Dass Djibril Sow YB verlassen würde, war länger klar. Jetzt zeichnet sich ab wohin. Zu einem alten Bekannten…
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YB-Mittelfeldstratege Djbril Sow ist ein heisses Thema bei Eintracht Frankfurt.
Foto: Daniela Frutiger/Freshfocus
Alain Kunz

Das Interesse ist gross für den Zürcher, der diese Saison zum Nationalspieler gereift ist und in der Champions League der beste Berner war. Klubs aus allen grossen Ligen mit Ausnahme von Spanien jagen den offensiven Mittelfeldspieler. Engländer, Franzosen (Lyon), Italiener (Bologna) und… Deutsche. Und da ist man einen Schritt weiter.

Wie aus einer klubnahen Quelle verlautet, sind bereits erste Verhandlungen mit Eintracht Frankfurt geführt worden. Trainiert werden die Hessen von Adi Hütter, der YB-Trainerlegende. Unter dem Vorarlberger hat Sow den ganz grossen Sprung gemacht, der die Leistungen dieser Saison überhaupt erst möglich machten.

Sow war ja einst bereits in seiner Lieblingsliga, bevor er vor zwei Jahren zu YB wechselte. Als 18-Jähriger ging er vom FCZ zu Borussia Mönchengladbach, spielte dort aber nur ein einziges Mal und in diesem Spiel gegen Mainz auch nur eine Minute. Berühmtheit erlangte er dennoch, als er den entscheidenden Penalty im Elferschiessen des Pokal-Halbfinals verschoss. Gegen wen wohl? Richtig: Die Eintracht…

Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass Sow nun in der Finanzmetropole landet. Allerdings braucht es da noch Bewegung von beiden Seiten. Denn YB will mindestens zehn, zwölf Millionen Franken für das Juwel. Geld ist allerdings bei der Eintracht nach dem Transfer von Luka Jovic für rund 70 Millionen Franken zu Real Madrid vorhanden. Davon bleibt der Eintracht nach Abzug der Beteiligung von Benfica Lissabon, Steuern, Beraterhonoraren etc. rund die Hälfte. Ein hübsches Spielgeld für das Fussball-Monopoly 2019.

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