Trotz Mehrbelastung-Sorgen
Häberli will doch nach Europa

FCL-Trainer Thomas Häberli hat die Europa League im Visier. Dafür müsse sich Luzern aber vorbereiten.
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FCL-Trainer Thomas Häberli musste jüngst Kritik von den eigenen Fans einstecken.
Marco Mäder

Es sind Aussagen, die jeden FCL-Fan vor den Kopf stossen. Vor fast drei Wochen gibt Trainer Thomas Häberli bei «Zentralplus» ein Interview. Es geht um die Europa-League-Qualifikation. Ob er diese lieber verpassen würde, weil der FCL da nie für Furore sorgen kann, wird der Innerschweizer gefragt. 

Häberlis Antwort: «Ja, das kann man so ausdrücken», ein Trainer müsse schliesslich an die Mehrbelastung der Spieler denken. Grob übersetzt heisst das, entweder Platz 3 und damit die direkte EL-Qualifikation schaffen oder Europa ganz sein lassen. 

Die FCL-Fans zeigen wenig Verständnis. Auf einem Transparent beim Spiel gegen GC schreiben sie: «Häbi und Co: Üsi einzig Belastig isch üchi Haltig zu Europa! Wer füf Rondene vor Schloss kapituliert, ghört im Sommer abserviert!» Klare Worte.

Luzern ist zwei Runden vor Schluss auf dem Weg nach Europa. Und in der Zwischenzeit hat Häberli seine Aussage richtiggestellt. Zu BLICK sagt er: «Die Aussage kam etwas anders rüber, als dies beabsichtig war.» Man wolle wenn immer möglich spielen, «wir müssen uns aber auch entsprechend darauf vorbereiten und dies werden wir im Sommer auch tun.»

Die FCL-Fans mit der klaren Botschaft.

Die Luzerner werden also – sollten sie sich tatsächlich für die Europa-League-Quali qualifizieren – sicher nicht Forfait geben.

In der Liga treffen sie am Mittwochabend auf Zürich, am letzten Spieltag kommenden Samstag müssen sie nach Bern zu Meister YB. Ob es letztlich für die direkte Europa-League-Qualifikation reicht? «Wir schauen im Moment nur auf das Spiel gegen den FCZ», stellt Häberli klar. «Wir wollen uns zu Hause unbedingt mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden. Dann sehen wir weiter, schliesslich kommt es auch noch darauf an was auf den anderen Plätzen passiert.»

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
27
33
64
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
27
20
50
3
FC Lugano
FC Lugano
27
11
46
4
FC Basel
FC Basel
27
6
43
5
FC Sion
FC Sion
27
9
41
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
27
3
39
7
FC Luzern
FC Luzern
27
2
33
8
FC Zürich
FC Zürich
27
-14
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
27
-4
30
10
Servette FC
Servette FC
27
-7
29
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
27
-12
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
27
-47
14
Meisterschaftsrunde
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