Die Sorgenfalten bei den Thunern sind gross nach der ersten Halbzeit. YB erdrückt den Leader, der keinen gefährlichen Schuss aufs Tor bringt. Dähler, der für Fehr reinkommt, kann nicht überzeugen. Meichtry sieht beim Gegentor schlecht aus. Labeau ist komplett abgemeldet. Und dann findet Trainer Lustrinelli in der Halbzeit erneut das Rezept, wie schon am Donnerstagabend im Spitzenspiel gegen St. Gallen. Plötzlich sind alle besser.
Dähler, der sich zur Halbzeit um die Note 3 herum bewegt, erzielt das vermeintliche Führungstor – das wegen eines vorangehenden Fouls von Meichtry allerdings aberkannt wird. Aber danach strotzt er vor Selbstvertrauen. Meichtry ist in Halbzeit zwei enorm stark. Einzig Labeau steigert sich zu wenig, um noch auf eine genügende Note zu kommen.
Vize-Captain Bertone könnte nach seinem verschossenen Penalty erstmals ungenügend sein. Aber seine zweite Halbzeit ist ansonsten so stark, dass der vergebene Penalty keine Rolle mehr spielt. Stark sind auch die Joker, die sofort frischen Wind reinbringen und treffen. Matoshi erhält die gute Note, weil er vor der 60. Minute reinkommt. Reichmuth hätte mindestens eine 5 verdient, aber ist zu wenig lang im Spiel für eine Bewertung.
Hinweis: 46. Matoshi für Imer; 68. Reichmuth für Meichtry, Ibayi für Rastoder (beide zu kurz für eine Bewertung); 73. Dursun für Labeau, Rupp für Roth (beide zu kurz für eine Bewertung).
Und so haben die YB-Spieler abgeschnitten
Die Leistung in der zweiten Halbzeit zieht die Berner Derby-Noten nach unten. Denn nach der ersten Halbzeit sind richtig gute Bewertungen darunter. Sandro Lauper zum Beispiel räumt hinten auf wie zu besten YB-Zeiten. Jede Grätsche sitzt, jeder Zweikampf geht an ihn. Der Thuner Büffel Labeau ist komplett abgemeldet. Das wäre dann die Note 6. Aber das Spiel dauert zwei Halbzeiten. An Lauper liegt es nicht, dass die Stadtberner das Derby noch aus der Hand geben. Aber auch er ist längst nicht mehr so dominant in Halbzeit zwei. Und auch bei anderen Spielern gehen die Noten grösstenteils nach unten.
Ein Fragezeichen ist immer noch Essende im Sturm. Auch im vierten Einsatz bleibt der 4-Millionen-Zuzug aus der Bundesliga ohne Skorerpunkt. Bedia, der Liga-Co-Topskorer, bringt hingegen sofort frischen Wind, als er reinkommt. Auch Valery, der andere Winter-Zuzug, kommt noch nicht auf Touren. Er wirkt eher etwas hüftsteif. Wüthrich startet neben Lauper stark, baut dann aber stark ab und sieht bei beiden Gegentoren nicht gut aus. Gute Leistungen zeigen Goalie Keller mit seinem Penalty-Save und einmal mehr Künstler Sanches, der immer wieder aus dem Nichts zu Chancen kommt.
Hinweis: 74. Males für Monteiro, Virginius für Sanches (beide zu kurz für eine Bewertung); 79. Bedia für Essende, Bukinac für Benito (beide zu kurz für eine Bewertung); 85. Pech für Valery (zu kurz für eine Bewertung).
Du willst wissen, wie die anderen Teams abgeschnitten haben? Hier gehts direkt zur Übersicht aller Klubs.
Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!
Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 29 | 34 | 68 | |
2 | FC St. Gallen | 29 | 23 | 54 | |
3 | FC Lugano | 29 | 10 | 49 | |
4 | FC Basel | 29 | 4 | 46 | |
5 | FC Sion | 29 | 8 | 42 | |
6 | BSC Young Boys | 29 | 3 | 42 | |
7 | FC Luzern | 29 | 3 | 36 | |
8 | FC Lausanne-Sport | 29 | -2 | 36 | |
9 | Servette FC | 29 | -6 | 33 | |
10 | FC Zürich | 29 | -16 | 31 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 29 | -14 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 29 | -47 | 16 |

