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Servette und Luzern gehen sich an die Gurgel
0:30
Rote Karte zur Folge:Servette und Luzern gehen sich an die Gurgel
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Nerven liegen blank gegen Luzern
Dreimal Rot und Schlägerei bei Servette-Niederlage

Ein Penalty nach VAR-Intervention, drei Platzverweise und eine Mega-Serie, die reisst. Bei Servette gegen Luzern war einiges los.
1/10
Referee Sandro Schärer zeigt es an: Kopfstoss – Enzo Crivelli muss unter die Dusche.
Foto: keystone-sda.ch
Ugo Curty und Yannick Peng

Das Spiel

Beim Abpfiff stehen nur noch neun Servette- und zehn Luzern-Akteure auf dem Rasen. Ref Sandro Schärer hat alle Hände voll zu tun.

Direkt Rot sieht in der 88. Minute Enzo Crivelli. Dem Genfer brennen nach einem Eckball die Sicherungen durch. Zuerst schlägt er auf den am Boden liegenden Martin Frydek ein. Als er dann von Ismajl Beka in den Schwitzkasten genommen wird, verpasst er dem Luzerner einen Kopfstoss. Es kommt zur Rudelbildung.

Mit Gelb-Rot müssen Servettes Kevin Mbabu (77.) und Luzerns Mohamed Dräger (95.) runter.

Auch beim einzigen Tor der Partie ist Schiedsrichter Schärer involviert. Nach VAR-Hinweis zeigt er auf den Punkt. Mbabus ungestümes Einsteigen nach der Schussabgabe gegen Nicky Beloko taxiert er als penaltywürdig. Max Meyer verwandelt sicher zur FCL-Führung in der 51. Minute.

Für Servette ists ein gebrauchter Nachmittag. Die Genfer lassen all ihre Gross-Chancen liegen. Zweimal auch mit viel Pech: Miroslav Stevanovic und Nicolas Vouilloz scheitern – wie auch Luzerns Dejan Sorgic – in Halbzeit eins an der Torumrandung.

Luzern schafft das, was in dieser Saison noch keiner Super-League-Mannschaft gelungen ist im Stade de Genève und nimmt drei Punkte mit nach Hause. Das Frick-Team fügt Genf die erste Heimpleite seit dem 30. April 2022 zu.

Das Tor

51. Max Meyer 0:1 | Flach und präzis in die linke Ecke. Max Meyer lässt Servette-Goalie Frick vom Penaltypunkt keine Chance.

Der Beste

Nicky Beloko. Hat den Penalty provoziert. Sehr engagiert und wie immer zweikampfstark.

Der Schlechteste

Kevin Mbabu. Gebrauchter Tag für den Verteidiger vor den Augen von Nati-Coach Murat Yakin. Verursacht den Elfer. Und fliegt später mit Gelb-Rot vom Platz.

Die Noten

Das gab zu reden

Luzern vermiest den Genfern das Fest zum 20-jährigen Jubiläum des Stade de Genève. Es ist die erste Niederlage seit April 2022.

So gehts weiter

Der FC Luzern eröffnet am kommenden Samstag auswärts gegen den FCZ die 25. Super-League-Runde (18 Uhr). Tags darauf reist Servette nach Lugano (16.30 Uhr).

Servette – Luzern 0:1 (0:0)

Stade de Genève, 6803 Fans, Schiedsrichter: Schärer.

Tor: 51. Max Meyer (Penalty) 0:1.

Servette: Frick; Mbabu, Vouilloz, Severin, Clichy; Cespedes, Cognat, Pflücke, Stevanovic, Bedia, Kutesa.

Luzern: Loretz; Dräger, Jaquez, Beka, Frydek; Jashari, Dorn, Beloko, Max Meyer; Sorgic, Schürpf.

Einwechslungen Servette: Crivelli (68. für Pflücke). Antunes (75. für Bedia). Touati (75. für Kutesa). Diba (91. für Cognat). Valls (91. für Cespedes).

Einwechslungen Luzern: Klidje (62. für Schürpf). Diambou (62. für Jaquez). Toggenburger (81. für Sorgic).

Gelb: 46. Cespedes. 50. Dimic (Co-Trainer Servette). 50. Mbabu. 73. Dräger. 88. Beka.

Gelb-Rot: 77. Mbabu. 95. Dräger.

Rot: 88. Crivelli.

Stade de Genève, 6803 Fans, Schiedsrichter: Schärer.

Tor: 51. Max Meyer (Penalty) 0:1.

Servette: Frick; Mbabu, Vouilloz, Severin, Clichy; Cespedes, Cognat, Pflücke, Stevanovic, Bedia, Kutesa.

Luzern: Loretz; Dräger, Jaquez, Beka, Frydek; Jashari, Dorn, Beloko, Max Meyer; Sorgic, Schürpf.

Einwechslungen Servette: Crivelli (68. für Pflücke). Antunes (75. für Bedia). Touati (75. für Kutesa). Diba (91. für Cognat). Valls (91. für Cespedes).

Einwechslungen Luzern: Klidje (62. für Schürpf). Diambou (62. für Jaquez). Toggenburger (81. für Sorgic).

Gelb: 46. Cespedes. 50. Dimic (Co-Trainer Servette). 50. Mbabu. 73. Dräger. 88. Beka.

Gelb-Rot: 77. Mbabu. 95. Dräger.

Rot: 88. Crivelli.

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