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Zwei Tore in zwei Minuten!
Bottani schlenzt Lugano nach tollem Solo zum Sieg

Nach dem Aus in der Conference League-Quali, will Servette in der Liga gegen Lugano den zweiten Sieg einfahren. Doch daraus wird nichts. Ein Doppelschlag nach der Pause bricht den Genfern das Genick.
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Bottanis Einzelleistung steht am Ursprung des Lugano-Sieges.
Foto: freshfocus
Cédric Heeb und Ugo Curty

Das Spiel: Beide Teams warten nicht ab und spielen von Anfang an nach vorne. Nach wenigen Minuten folgen die ersten Halb-Chancen. Es geht hin und her, ein Spiel gespickt mit vielen Zweikämpfen. Lugano hat den Ball etwas mehr in den eigenen Füssen, zu Top-Chancen kommen jedoch die Genfer. Stevanovic (30.) müsste die «Grenats» gar in Führung bringen, sein Schuss wird aber geblockt. Die Luganesi bleiben in der ersten Hälfte weitestgehend ungefährlich.

Doch das ändert sich. Bottani tanzt sich zwei Minuten nach Wiederanpfiff mit einem tollen Solo durch die Genfer Abwehr und trifft mit einem sehenswerten Schlenzer zur Führung. Kaum zu Ende gejubelt, dürfen die Lugano-Fans gleich wieder loslegen. Abubakar erhöht auf 2:0. Die «Grenats» sind nun gefordert und werfen alles nach vorne. Servette drückt, bestimmt das Spiel. Lugano verteidigt stilsicher und bringt die Führung über die Zeit. Damit stehen nun beide Mannschaften bei einem Sieg und einer Niederlage.

Die Tore:

47. Minute, 0:1 Mattia Bottani: Der 30-Jährige tanzt durch die Abwehr der Genfer und darf sich ungehindert in den Strafraum begeben. Er schliesst sein Solo mit einem herrlichen Schlenzer ins weite obere Eck ab und bringt Lugano in Führung.

49. Minute, 0:2 Asumah Abubakar: Daprelà köpft den Ball nach einer Flanke aufs Tor, scheitert aber an Servette-Goalie Frick. Abubakar steht richtig und verwertet den Abpraller.

Der Beste: Mattia Bottani. Er war heute im Stade de Genève in seinem Element. Sein herrlicher Alleingang zum 1:0 brach die Moral der «Grenats», die ihm zu viel Raum gelassen haben. Echtes Gift für die Genfer.

Der Schlechteste: Timothé Cognat. Nicht der schlechteste Spieler auf dem Platz, aber er verkörperte die mangelnde Effizienz des SFC. Stets engagiert, aber oft verpasste er es, den letzten Pass an den Mann zu bringen. Symptomatisch.

Die Stimmen:

Alain Geiger hadert mit der gegnerischen Taktik: «Wir haben oft Probleme mit Teams, die mit einer Fünfer-Abwehr spielen. Wir haben uns auf den Seiten festgefahren.» Zudem spricht er über die Belastung der Spieler: «Der Mannschaft fehlt es an Frische nach der vierten Partie in zehn Tagen.»

So gehts weiter: Am kommenden Sonntag reisen die Genfer nach Basel (16:30 Uhr), für die Tessiner folgt das zweite Heimspiel. Ebenfalls am Sonntag treffen sie auf den FC St. Gallen 1879 (14:15 Uhr).

Servette Genf – Lugano 0:2 (0:0)

Stade de Genève, 3225 Zuschauer. SR: Bieri.

Tore: 47. Bottani 0:1. 49. Abubakar 0:2.

Servette Genf: Frick; Diallo, Rouiller, Severin, Clichy; Cespedes; Cognat, Valls; Stevanovic, Kyei, Imeri.

Lugano: Baumann; Hajrizi, Daprelà, Ziegler; Custodio; Lavanchy, Lovric, Sabbatini, Facchinetti; Abubakar, Bottani.

Bemerkungen: Servette ohne Oberlin (nicht spielberechtigt), Deana und Fofana (verletzt). Lugano ohne Baldé, Macek und Muci (verletzt).

Gelbe Karten: 35. Custodio. 41. Kyei. 45. Hajrizi. 66. Phelipe. 71. Lavanchy.

Einwechslungen:

Servette Genf: Rodelin (56. für Kyei). Antunes (56. für Imeri). Sauthier (77. für Diallo). Schalk (77. für Valls). Douline (87. für Cognat).

Lugano: Phelipe (64. für Lovric). Yuri (80. für Facchinetti). Ba (80. für Abubakar). Maric (87. für Bottani).

Stade de Genève, 3225 Zuschauer. SR: Bieri.

Tore: 47. Bottani 0:1. 49. Abubakar 0:2.

Servette Genf: Frick; Diallo, Rouiller, Severin, Clichy; Cespedes; Cognat, Valls; Stevanovic, Kyei, Imeri.

Lugano: Baumann; Hajrizi, Daprelà, Ziegler; Custodio; Lavanchy, Lovric, Sabbatini, Facchinetti; Abubakar, Bottani.

Bemerkungen: Servette ohne Oberlin (nicht spielberechtigt), Deana und Fofana (verletzt). Lugano ohne Baldé, Macek und Muci (verletzt).

Gelbe Karten: 35. Custodio. 41. Kyei. 45. Hajrizi. 66. Phelipe. 71. Lavanchy.

Einwechslungen:

Servette Genf: Rodelin (56. für Kyei). Antunes (56. für Imeri). Sauthier (77. für Diallo). Schalk (77. für Valls). Douline (87. für Cognat).

Lugano: Phelipe (64. für Lovric). Yuri (80. für Facchinetti). Ba (80. für Abubakar). Maric (87. für Bottani).

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
25
29
58
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
26
19
47
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Sion
FC Sion
26
9
40
5
FC Basel
FC Basel
26
5
40
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
26
3
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
26
-3
30
10
Servette FC
Servette FC
26
-7
28
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
25
-43
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
25
29
58
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
26
19
47
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Sion
FC Sion
26
9
40
5
FC Basel
FC Basel
26
5
40
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
26
3
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
26
-3
30
10
Servette FC
Servette FC
26
-7
28
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
25
-43
14
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Abstiegsrunde
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