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Kutesa-Knaller zum Sieg
Servette dreht Léman-Derby innert Minuten

Der Vizemeister kann doch noch gewinnen: Gegen Lausanne dreht Servette einen Pausenrückstand und gewinnt 2:1. Dereck Kutesa avanciert zum Matchwinner.
Publiziert: 30.09.2023 um 20:15 Uhr
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Aktualisiert: 30.09.2023 um 20:23 Uhr
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Jubel bei Servette. Die Genfer gewinnen das Léman-Derby 2:1.
Tim Guillemin und Björn Lindroos

Das Spiel

Die zwei Halbzeiten im Stade de Genève könnten kaum unterschiedlicher sein. Während Lausanne im ersten Durchgang die bessere Mannschaft ist und verdient durch einen Treffer des 20-jährigen Alvyn Sanches führt, dominiert Servette nach dem Seitenwechsel die Partie.

Und die Genfer belohnen sich. In der 54. Minute ist es Miroslav Stevanovic, der die Genfer mit einem Schuss aus etwa 16 Metern zurück ins Spiel bringt. Nur zwei Minuten später ist die Partie gedreht. Dereck Kutesa fasst sich aus der Distanz ein Herz und trifft herrlich zum Führungstreffer für das Heimteam. 

Im Anschluss kann Lausanne nicht mehr reagieren und die Grenats bringen den Sieg ins Trockene. Der Derby-Charakter ist dem Spiel stets anzumerken, die Zweikämpfe werden äusserst hart geführt und gleich mehrfach kommt es zu Rudelbildungen.

Für das Team von René Weiler ist der Sieg eine Erlösung. Es ist der erste Vollerfolg in der Super League seit Ende Juli und der überhaupt erste Heimsieg der gesamten Saison. Für Lausanne siehts derweil immer düsterer aus, der Aufsteiger bleibt weiter bei nur einem Saisonsieg und fünf Punkten.

Der Beste

Dereck Kutesa. Der in der Pause eingewechselte Servette-Stürmer bringt auf Anhieb neuen Schwung ins Genfer Spiel und trifft traumhaft zum Sieg.

Der Schlechteste

Jérémy Guillemenot erhält von René Weiler eine neue Chance und wird zusammen Chris Bedia als Sturmspitze aufgestellt. Der ehemalige St. Galler nutzt die Chance nicht und zeigt eine schwache Partie. Bereits zur Pause wird er ausgewechselt.

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Das gab zu reden

Nach seinem Tor zum 1:0 jubelt Lausanne-Sanches provokant vor der Genfer Fankurve. Danach kommt es zu einem kleinen Handgemenge zwischen Spieler beider Teams. Am Ende erhält der Torschütze für seinen Jubel die Gelbe Karte.

So gehts weiter

Servette reist nächsten Sonntag ins Tessin und trifft um 14.15 Uhr auf Lugano. Knapp zwei Stunden später empfängt Lausanne den FC Luzern im eigenen Stadion (16.30 Uhr).

Credit Suisse Super League 24/25
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Zürich
FC Zürich
1
2
3
2
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
1
1
3
3
FC Lugano
FC Lugano
1
1
3
3
FC Sion
FC Sion
1
1
3
3
Servette FC
Servette FC
1
1
3
6
FC Winterthur
FC Winterthur
1
1
3
7
FC Basel
FC Basel
1
-1
0
8
FC Luzern
FC Luzern
1
-1
0
8
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
-1
0
8
BSC Young Boys
BSC Young Boys
1
-1
0
11
FC St. Gallen
FC St. Gallen
1
-1
0
12
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
1
-2
0
Credit Suisse Super League 24/25
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Zürich
FC Zürich
1
2
3
2
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
1
1
3
3
FC Lugano
FC Lugano
1
1
3
3
FC Sion
FC Sion
1
1
3
3
Servette FC
Servette FC
1
1
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6
FC Winterthur
FC Winterthur
1
1
3
7
FC Basel
FC Basel
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-1
0
8
FC Luzern
FC Luzern
1
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8
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
-1
0
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BSC Young Boys
BSC Young Boys
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FC St. Gallen
FC St. Gallen
1
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12
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
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