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Dank Sieg gegen Servette
Jetzt darf Luzern sogar von Europa träumen

Der Luzerner Höhenflug geht weiter. Die Innerschweizer schlagen Servette und machen einen Schritt Richtung Europa.
Ugrinic trifft herrlich zur Luzerner Führung
3:24
Pleite für Servette:Ugrinic trifft herrlich zur Luzerner Führung
Felix Bingesser und Olivier Meier

Das Spiel
Die Hinrunde war eine zum Vergessen für den FC Luzern. Nach 18 Spielen lag man auf dem vorletzten Platz, vor allem in der Defensive haperte es bei den Innerschweizern gewaltig. Doch der Frust vergangener Tage ist längst vergessen. Unter der Woche feierte man den Cupfinal-Einzug und in der Liga hat man drei Mal hintereinander gewonnen. Und auch am Sonntag geht der Luzerner Höhenflug weiter: Gegen Servette tütet Luzern den vierten Liga-Dreier in Serie ein – obwohl die Gäste vor allem zu Beginn mehr fürs Spiel machen. Servette kommt in der ersten Hälfte zu mehreren guten Chancen, scheitert aber immer wieder an FCL-Goalie Müller oder der eigenen Ineffizienz. Die Tore fallen erst in der zweiten Hälfte: Ugrinic, Sorgic und Ndiaye lassen den FCL jubeln und vor allem träumen. Denn mit dem Dreier hat Luzern neu 45 Punkte auf dem Konto und liegt nur noch zwei Punkte hinter den Rängen Zwei und Drei, die zur Teilnahme an der Conference-League-Qualifikation berechtigen. Nach der verpatzten Hinrunde träumt der FCL plötzlich noch von Europa!

Die Tore:
1:0, 59. Min. |
Sorgic kann ungestört Richtung Strafraum laufen und legt rüber zu Ugrinic. Dieser nimmt volles Risiko, zieht ab – und hämmert das Ding unhaltbar in die weite Ecke. Eine schöne Kiste!

2:0, 78. Min. | Sauthier vertändelt den Ball gegen Alounga, dann geht es blitzschnell. Der FCL-Stürmer legt in die Mitte auf Sorgic, der haut im Fallen die Kugel in die Maschen! Ist das die Entscheidung?

3:0, 85. Min. | Jetzt wird es richtig bitter für Servette! Wehrmann erkämpft sich den Ball und spielt einen Traumpass auf Alounga. Dieser beweist ein gutes Auge und legt in die Mitte auf Ndiaye, der nur noch einzuschieben braucht.

1/5
Der FC Luzern feiert den vierten Liga-Sieg in Serie.
Foto: keystone-sda.ch

Das gab zu reden:
Das Sockenmärchen von Luzern-Torhüter Marius Müller geht weiter. Seit er die Socken von Teamkollege Pascal Schürpf mit der Aufschrift «PS11» trägt, reiht Luzern Sieg an Sieg.

Der Beste:
Filip Ugrinic. Seine Dynamik und Entschlossenheit führen Luzern auf die Siegerstrasse.

Der Schlechteste:
Kyei. Ein Stürmer seiner Klasse sollte man nicht erst zur Kenntnis nehmen, wenn er ausgewechselt wird.

So gehts weiter:
Servette empfängt am Mittwoch zuhause Lausanne (18.15 Uhr), Luzern misst sich am gleichen Abend auswärts mit Sion (20.30 Uhr).

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
25
29
58
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
26
19
47
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Sion
FC Sion
26
9
40
5
FC Basel
FC Basel
26
5
40
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
26
3
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
26
-3
30
10
Servette FC
Servette FC
26
-7
28
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
25
-43
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
25
29
58
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
26
19
47
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Sion
FC Sion
26
9
40
5
FC Basel
FC Basel
26
5
40
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
26
3
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
26
-3
30
10
Servette FC
Servette FC
26
-7
28
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
25
-43
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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