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Drei Schaufel-Unterbrüche
FCL rennt im Schnee-Wirbel gegen Remis-Hamster an

Beim Nachtragsspiel zwischen Luzern und Lugano fallen Unmengen von Schneeflocken – und zwei Tore. Das Duell im Kühlschrank Swissporarena endet 1:1.
Nach diesem Foul von Burch rennt der FCL an
2:22
Gegen Remis-Hamster Lugano:Nach diesem Foul von Burch rennt der FCL an
Marco Pescio und Simon Strimer (Text), Toto Marti (Fotos)

Das Spiel: Wenn für einmal nicht Corona das Spiel in Gefahr bringt, dann das Wetter: Heftiger Schneefall in Luzern das ganze Spiel durch. Den Schneemengen ist nicht auszuweichen, obwohl das Spiel wegen des Wetters von 20.30 Uhr auf 18.15 Uhr vorverlegt wurde. Bereits nach 18 Minuten unterbricht Schiri Fedayi San die Partie, um die Strafraum-Linien freischaufeln zu lassen. Nach 29 Minuten, zur Halbzeit und nach 75 Minuten schaufeln die Hilfskräfte erneut.

Das ist wichtig, denn vier Minuten nach dem ersten Unterbruch muss Schiri San ganz genau wissen, wo diese Linien sind: Er entscheidet nach einem Foul des Luzerner Startelf-Rückkehrers Burch im Strafraum an Abubakar auf Penalty. Diesen verwertet der Ex-Luzerner Custodio (25.).

Im Schnee-Duell, das in der ersten Halbzeit noch ausgeglichen ist, spielt in der zweiten Halbzeit fast nur noch Luzern. Bereits in der 53. Minute gelingt Sorgic der Ausgleich. Die Dominanz der Zentralschweizer führt zu zwei FCL-Toren innert drei Minuten, die allerdings beide zurecht aberkannt werden. Das erste wegen eines Stürmerfouls von Schürpf (70.), das zweite wegen des Abseits von Ndiaye (73.).

Am Remis gegen die Unentschieden-Könige aus dem Tessin (11. Unentschieden in dieser Saison) ändert auch FCL-Neuzugang Jordy Wehrmann nichts, den Trainer Celestini in der 60. Minute zum ersten Mal einwechselt. Wehrmann scheitert bei einem Schussversuch am gegnerischen Block.

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Sinnbild des Spiels: Das Schneeräumen steht im Vordergrund. Schiri San unterbricht deswegen dreimal.
Foto: TOTO MARTI

Die Tore:
25., 0:1, Custodio (Pen.): Abubakar entwischt Burch nach einem langen Ball, wird vom 20-Jährigen im Strafraum von den Beinen geholt – Penalty! Custodio übernimmt und erzielt an seinem 26. Geburtstag seinen ersten Treffer in dieser Saison.

53., 1:1, Sorgic: Diesen Treffer erzwingt Luzern. Nach einer Druckphase schlägt Ugrinic an der Strafraumgrenze einen Haken, schiesst. Lugano-Goalie Baumann lässt abprallen, Sorgic steht genau richtig. Siebter Saisontreffer für den Torjäger.

Das gab zu reden: Der Schnee. Pünktlich mit dem Anpfiff fängt das Gestöber an. Dann folgen drei Unterbrüche, um Schnee zu schaufeln (19./30./76.). Drei Unterbrüche wegen Schneefalls, gabs das schon Mal in der Super League?

Der Beste: Dejan Sorgic. Aktivposten beim FCL, belohnt sich mit dem Tor zum 1:1.

Der Schlechteste: Louis Schaub. Findet nie wirklich in die Partie, muss in der zweiten Hälfte runter.

So gehts weiter: Für beide Teams zu Hause am Sonntag (14.2.) um 16 Uhr. Luzern empfängt Schlusslicht Vaduz, Lugano Tabellenführer YB.

Darum ist FCL-Schaub gegen Lugano der Schlechteste
0:20
Sorgic übertrumpft alle:Darum ist FCL-Schaub gegen Lugano der Schlechteste
«Ob Schnee oder nicht – wir müssen gewinnen»
1:35
FCL-Celestini über das Remis:«Ob Schnee oder nicht – wir müssen gewinnen»
FC Luzern - FC Lugano 1:1 (0:1)

Swissporarena, 5 Zuschauer, SR: Fedayi San.

Tore: 25. Custodio (Foulpenalty) 1:0, 53. Sorgic (Ugrinic) 1:1,

Luzern: Müller; Grether, Knezevic, Burch, Frydek; Schulz, Ugrinic; Tasar, Schaub, Ndiaye; Sorgic.

Lugano: Baumann; Kecskes, Oss, Daprelà; Covilo; Lavanchy, Custodio, Sabbatini, Guerrero; Lungoyi, Abubakar.

Einwechslungen: Luzern: Wehrmann (60. für Ugrinic), Schürpf (60. für Schaub).

Lugano: Gerndt (74. für Lungoyi), Facchinetti (91. für Guerrero).

Gelbe Karten: 14. Knezevic, 24. Burch, 43. Guerrero, 59. Ndiaye, 92. Sabbatini (alle Foul).

Bemerkungen: Luzern ohne Alves, Ndenge, Alabi und Binous (alle verletzt), Lugano Lovric (gesperrt), Maric, Kameraj, Bottani, Araiz, Stefanovic und Soldini (alle verletzt).

Swissporarena, 5 Zuschauer, SR: Fedayi San.

Tore: 25. Custodio (Foulpenalty) 1:0, 53. Sorgic (Ugrinic) 1:1,

Luzern: Müller; Grether, Knezevic, Burch, Frydek; Schulz, Ugrinic; Tasar, Schaub, Ndiaye; Sorgic.

Lugano: Baumann; Kecskes, Oss, Daprelà; Covilo; Lavanchy, Custodio, Sabbatini, Guerrero; Lungoyi, Abubakar.

Einwechslungen: Luzern: Wehrmann (60. für Ugrinic), Schürpf (60. für Schaub).

Lugano: Gerndt (74. für Lungoyi), Facchinetti (91. für Guerrero).

Gelbe Karten: 14. Knezevic, 24. Burch, 43. Guerrero, 59. Ndiaye, 92. Sabbatini (alle Foul).

Bemerkungen: Luzern ohne Alves, Ndenge, Alabi und Binous (alle verletzt), Lugano Lovric (gesperrt), Maric, Kameraj, Bottani, Araiz, Stefanovic und Soldini (alle verletzt).

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
16
13
34
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
16
11
28
3
FC Basel
FC Basel
16
7
27
4
BSC Young Boys
BSC Young Boys
16
5
26
5
FC Sion
FC Sion
16
5
24
6
FC Lugano
FC Lugano
16
-1
24
7
FC Zürich
FC Zürich
16
-4
23
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
16
4
20
9
Servette FC
Servette FC
16
-4
19
10
FC Luzern
FC Luzern
16
-1
18
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
16
-11
14
12
FC Winterthur
FC Winterthur
16
-24
9
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
16
13
34
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
16
11
28
3
FC Basel
FC Basel
16
7
27
4
BSC Young Boys
BSC Young Boys
16
5
26
5
FC Sion
FC Sion
16
5
24
6
FC Lugano
FC Lugano
16
-1
24
7
FC Zürich
FC Zürich
16
-4
23
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
16
4
20
9
Servette FC
Servette FC
16
-4
19
10
FC Luzern
FC Luzern
16
-1
18
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
16
-11
14
12
FC Winterthur
FC Winterthur
16
-24
9
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