Das Spiel
Der FCB kann keine Reaktion auf die Europa-League-Pleite gegen Aston Villa (1:2) zeigen – und das trotz Überzahl. Die Basler müssen sich gegen Lausanne mit einem 0:0 begnügen und können damit nicht wirklich vom Patzer von Leader Thun profitieren.
Das erste Mal für Aufsehen sorgt an diesem Nachmittag Ludovic Magnin mit seiner Aufstellung. Zum ersten Mal in dieser Super-League-Saison muss Xherdan Shaqiri zu Beginn auf der Bank Platz nehmen. Und Shaqiris Fehlen ist dem FCB durchaus anzumerken. Die Bebbi dominieren die erste Hälfte zwar, doch im Angriffsdrittel fehlt lange die nötige Kreativität. Trotz fast 70 Prozent Ballbesitz bleiben die grossen Möglichkeiten deshalb aus.
Und die Waadtländer? Die konzentrieren sich mehrheitlich auf die Defensive, kommen kurz vor der Pause aber zur bis dahin besten Chance der Partie. Hitz kann den Abschluss von Roche mit einem starken Reflex gerade noch um den Pfosten lenken.
Nach dem Seitenwechsel ändert sich am Spielgeschehen nicht viel. Auch nicht, nachdem Lausannes Lekoueiry für ein hartes Einsteigen die Rote Karte sieht (59.) – und kurz darauf Shaqiri den Rasen betritt. Nur ein Mal wird es in der Schlussphase richtig gefährlich: Schmid kommt im Strafraum frei zum Abschluss, trifft aber nur die Latte (76.). Der zweite Lausanner Platzverweis von Soppy (Gelb-Rot) tief in der Nachspielzeit hat keinen Einfluss mehr auf das Spiel.
Der Beste
Dominik Schmid. Wahnsinn, was der Basler Vize-Captain seit Wochen an Kilometern abspult. Hat die mit Abstand meisten Ballkontakte – als Linksverteidiger! Trifft eine Viertelstunde vor Schluss nur die Latte.
Der Schlechteste
Gaoussou Diakité. Ende Oktober beim 5:1-Sieg hat Lausannes Zauberer den FCB noch fast im Alleingang zerpflückt. Dieses Mal 74 Minuten lang ein Totalausfall.
Die Stimmen
Das gab zu reden
Dass Ludovic Magnin in seiner Startelf auf Xherdan Shaqiri verzichtet, ist nicht die grösste Überraschung, die das Matchblatt bereithält. Lausanne-Coach Peter Zeidler bringt auf der Spielmacher-Position Innenverteidiger Bryan Okoh. Ein Poker-Trick? Nein, Okoh läuft tatsächlich als Nummer 10 auf. Nach 45 Minuten und zwölf (!) Ballkontakten bricht Zeidler das Okoh-Experiment aber bereits wieder ab.
Die Schiris
Schiri Nico Gianforte hat die Partie im Griff. VAR Sandro Schärer muss sich aber dennoch nach einer Stunde einschalten, weil sein Kollege Lekoueirys Tritt auf die Wade von Metinho in Echtzeit übersieht. Für den Waadtländer Joker gibts zu Recht Rot. Kurz zuvor hatte sich Schärer aber nicht gemeldet, als Letica im eigenen Strafraum Adjetey im Gesicht trifft. Glück für Lausanne.
Die Fans
23’562 Fans sind es im Joggeli bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Viel Erwärmendes wird auf dem Rasen aber nicht geboten.
So gehts weiter
Für beide Teams steht eine englische Woche an. Der FCB spielt am Mittwoch in der Liga in Luzern (20.30 Uhr). Lausanne empfängt am Donnerstag in der Conference League Fiorentina (21 Uhr).
Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!
Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 20 | 18 | 43 | |
2 | FC St. Gallen | 19 | 16 | 37 | |
3 | FC Lugano | 20 | 8 | 36 | |
4 | FC Basel | 20 | 8 | 33 | |
5 | FC Sion | 20 | 6 | 31 | |
6 | BSC Young Boys | 20 | -2 | 29 | |
7 | FC Lausanne-Sport | 20 | 3 | 27 | |
8 | FC Zürich | 20 | -7 | 25 | |
9 | FC Luzern | 20 | -3 | 21 | |
10 | Servette FC | 20 | -7 | 21 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 20 | -11 | 17 | |
12 | FC Winterthur | 19 | -29 | 10 |






