Stürmer ist Zürichs Lebensversicherung
Wird Kény noch zu Malenovics Millionen-Geschenk für den FCZ?

Wenn er trifft, stehen die Chancen auf einen FCZ-Sieg gut: Philippe Kény macht bei den Zürchen aktuell den Unterschied. Wie sein Trainer verrät, ist er aber nicht nur auf dem Platz wichtig für seine Mannschaft.
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Mit 11 Toren führt Philippe Kény beim FCZ nicht nur die Torschützenliste an.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Philippe Kény erzielt elf Tore in 20 Spielen für den FCZ
  • Trainer Hediger lobt Kény als Führungsspieler und Kämpfer
  • Vertrag bis 2028, möglicher Millionentransfer im kommenden Sommer
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Tobias WedermannFussballchef

Als Philippe Kény (26) am 5. August 2025 als neue FCZ-Sturmspitze verkündet wurde, sind die Verteidiger der Super League angesichts seiner bescheidenen Torquote von 13 Treffern in 101 Einsätzen für Basaksehir in Istanbul nicht vor Furcht erstarrt. Sein Start beim FCZ war mit einer Roten Karte im ersten Spiel, gefolgt von drei Spielsperren, ebenfalls nicht gerade rosig. Fast acht Monate später sieht das ganz anders aus: Der Senegalese ist der Unterschiedsspieler in den Reihen der Zürcher. «Er ist ein Riesen-Typ als Fussballer und Mensch», schwärmt Trainer Dennis Hediger.

Mit bisher elf Toren in 20 Super-League-Spielen ist er nicht nur der mit Abstand torgefährlichste FCZ-Spieler, sondern nur noch einen Treffer von seiner persönlich besten Saison überhaupt entfernt. Kény ist die personifizierte Lebensversicherung beim FCZ. Seit Ende September haben die Zürcher zwar nur sechs Spiele gewonnen, doch bei fünf davon hat der Senegalese mindestens einmal eingenetzt. Zuletzt auch mit drei Toren in den ausserordentlich wichtigen Spielen gegen Winterthur und GC.

Anführer, Spasskanone und Kämpfer

Doch er ist nicht nur die Torkanone des FCZ, sondern mit den zweitmeisten gewonnenen Zweikämpfen in der gesamten Super League auch ein Kämpfer sowie absoluter Führungsspieler. Auf und neben dem Platz. Wen man auch von seinen Mitspielern fragt, alle schwärmen von Philippe Kény.

Trainer Hediger sowieso: «Er ist sehr fordernd, extrem professionell, lebt es vor und gleichzeitig ist er ein richtig lustiger Typ mit dem Herz am richtigen Fleck.» Seine direkte und ehrgeizige Art habe ihm in der Kabine grossen Respekt eingebracht. «Wenn er etwas anders sieht, jemand einen Fehler macht oder er beobachtet, dass ein junger Spieler zu wenig gibt, spricht er das sofort an», sagt Hediger. Dabei bleibe es aber nicht. «Es ist auch schon vorgekommen, dass er nicht zufrieden war mit der Flankenqualität eines jungen Spielers. Dann hat er ihn und die Hütchen im Training gepackt und mit ihm Extraschichten absolviert.» Kein Wunder also, spricht der FCZ-Trainer von einem «riesigen Glücksfall» für den FCZ.

Ablösefrei gekommen – und jetzt der nächste Millionentransfer?

Ausgebildet wurde der 26-Jährige in Frankreich, von seiner ersten Profistation bei Châteauroux in der Ligue 2 ging sein Weg in der Türkei weiter. Zuerst in der zweithöchsten Liga bei Bandirmaspor, dann in der Süper Lig bei Basaksehir, wo sein Vertrag im vergangenen Sommer ausgelaufen ist.

Und wohin geht der Weg im kommenden Sommer? Denn mit diesen Leistungen könnte Kény auch fürs Portemonnaie des FCZ ein Glücksfall werden. Geholt wurde der Stürmer ablösefrei vom damaligen Sportchef Milos Malenovic, augestattet mit Vertrag bis Sommer 2028. Gut möglich, dass er nun der nächste Millionentransfer sein wird. Hediger: «Für mich ist es keine Überraschung, dass er extrem interessant sein wird auf dem Markt – er bringt alles mit.»

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
26
32
61
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
26
19
47
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Sion
FC Sion
26
9
40
5
FC Basel
FC Basel
26
5
40
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
26
3
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
26
-3
30
10
Servette FC
Servette FC
26
-7
28
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
26
-46
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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