Darum gehts
- Numa Lavanchy feiert beim 3:0-Sieg gegen St. Gallen sein 300. Super-League-Spiel
- Seit Ligareform 2003 ist er erst der 17. Spieler mit 300 Einsätzen
- Sion auf Platz 4: Mögliche Teilnahme am Europacup bei St. Galler Cupsieg
Numa Lavanchy ist ein Phänomen. Der Schienenspieler des FC Sion stand beim souveränen 3:0-Sieg gegen St. Gallen zum 300. Mal in einem Super-League-Spiel im Einsatz. Der 32-Jährige ist damit erst der 17. Spieler überhaupt, dem das seit der Ligareform 2003 gelingt.
Nach dem Abpfiff ist er stolz auf seine Leistung. Zu Blick sagt der Dauerbrenner: «Gegen St. Gallen ist es immer schwierig. Ich bin sehr zufrieden mit meinem 300. Spiel. Als ich nach Sion gekommen bin, konnte ich mein 200. Spiel feiern und jetzt sind nochmals 100 dazugekommen, das ist sehr schön.»
Senkrechtstarter im Waadtland
In der Super League debütiert, hat der Waadtländer bei Lausanne. In seinem ersten Spiel 2013 lieferte Lavanchy gleich einen Assist. 2016 stiess er zu GC und wurde dort unangefochtener Stammspieler, ehe er die Hoppers nach einem unrühmlichen Abgang im Winter 2019 in Richtung Lugano verliess. Auch bei den Tessinern setzte sich Lavanchy sofort durch.
Beeindruckend ist die Konstanz des 32-Jährigen. Nur in einer Saison kam er auf weniger als 32 Super-League-Einsätze. Eine Gesichtsfraktur bremste ihn bei GC in der Saison 2017/18 aus. Sein Geheimnis? «Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich so viel spiele. Ich brauche das. Sobald ich eine Pause habe, fühle ich mich nicht gut. Ich will und ich muss laufen – auch im Training», erklärt Lavanchy.
In der laufenden Spielzeit spielte er nur in einem einzigen Spiel nicht über die volle Distanz – und das nur, weil er eine Gelbsperre gegen Luzern absitzen musste. Lob gibt es deshalb auch von Trainer Didier Tholot: «Er hat einen sehr positiven Einfluss auf unser Spiel und die ganze Mannschaft. Er ist sowohl defensiv als auch bei Kontern sehr stark.»
Vertrag läuft noch ein Jahr
Nun spielt er bereits seine vierte Saison im Wallis. Der Tiefpunkt war der Abstieg in die Challenge League. Sein Vertrag läuft noch bis nächsten Sommer – Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung habe es aber noch nicht gegeben. Was aber noch in der aktuellen Laufzeit möglich ist, wäre das europäische Geschäft.
Dank des Sieges steht Sion wieder auf Tabellenplatz vier und könnte damit bei einem St. Galler Cupsieg wieder international spielen. «Das wäre ein Traum für uns. Ich habe bereits in Lugano europäisch gespielt und das war eine super Erfahrung. Ich hoffe, dass wir das mit unserer super Truppe erleben können. Die Stimmung im Team ist brutal und es wäre einfach geil, mit dieser Mannschaft in Europa zu spielen.»
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 35 | 35 | 74 | |
2 | FC St. Gallen | 35 | 22 | 63 | |
3 | FC Lugano | 35 | 14 | 63 | |
4 | FC Sion | 35 | 21 | 58 | |
5 | FC Basel | 35 | 6 | 56 | |
6 | BSC Young Boys | 35 | 3 | 48 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Luzern | 35 | 6 | 46 | |
2 | Servette FC | 35 | 4 | 46 | |
3 | FC Lausanne-Sport | 35 | -9 | 42 | |
4 | FC Zürich | 35 | -21 | 35 | |
5 | Grasshopper Club Zürich | 35 | -28 | 27 | |
6 | FC Winterthur | 35 | -53 | 20 |

