Lavanchy hat nun 300 Super-League-Spiele auf dem Buckel
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«Das macht mich stolz»:Lavanchy hat nun 300 Super-League-Spiele auf dem Buckel

«Sobald ich eine Pause habe, fühle ich mich nicht gut»
Sions Lavanchy tritt 300er-Club bei und träumt von Europa

Der FC Sion feiert nicht nur einen 3:0-Sieg gegen St. Gallen, sondern auch Numa Lavanchys 300. Super-League-Einsatz. Der 32-Jährige ist erst der 17. Spieler, der diesen Meilenstein seit 2003 erreicht.
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Gegen St. Gallen spielt Numa Lavanchy sein 300. Super-League-Spie.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Numa Lavanchy feiert beim 3:0-Sieg gegen St. Gallen sein 300. Super-League-Spiel
  • Seit Ligareform 2003 ist er erst der 17. Spieler mit 300 Einsätzen
  • Sion auf Platz 4: Mögliche Teilnahme am Europacup bei St. Galler Cupsieg
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Andri BäggliRedaktion Sport

Numa Lavanchy ist ein Phänomen. Der Schienenspieler des FC Sion stand beim souveränen 3:0-Sieg gegen St. Gallen zum 300. Mal in einem Super-League-Spiel im Einsatz. Der 32-Jährige ist damit erst der 17. Spieler überhaupt, dem das seit der Ligareform 2003 gelingt.

Nach dem Abpfiff ist er stolz auf seine Leistung. Zu Blick sagt der Dauerbrenner: «Gegen St. Gallen ist es immer schwierig. Ich bin sehr zufrieden mit meinem 300. Spiel. Als ich nach Sion gekommen bin, konnte ich mein 200. Spiel feiern und jetzt sind nochmals 100 dazugekommen, das ist sehr schön.»

Senkrechtstarter im Waadtland

In der Super League debütiert, hat der Waadtländer bei Lausanne. In seinem ersten Spiel 2013 lieferte Lavanchy gleich einen Assist. 2016 stiess er zu GC und wurde dort unangefochtener Stammspieler, ehe er die Hoppers nach einem unrühmlichen Abgang im Winter 2019 in Richtung Lugano verliess. Auch bei den Tessinern setzte sich Lavanchy sofort durch.

Beeindruckend ist die Konstanz des 32-Jährigen. Nur in einer Saison kam er auf weniger als 32 Super-League-Einsätze. Eine Gesichtsfraktur bremste ihn bei GC in der Saison 2017/18 aus. Sein Geheimnis? «Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich so viel spiele. Ich brauche das. Sobald ich eine Pause habe, fühle ich mich nicht gut. Ich will und ich muss laufen – auch im Training», erklärt Lavanchy.

In der laufenden Spielzeit spielte er nur in einem einzigen Spiel nicht über die volle Distanz – und das nur, weil er eine Gelbsperre gegen Luzern absitzen musste. Lob gibt es deshalb auch von Trainer Didier Tholot: «Er hat einen sehr positiven Einfluss auf unser Spiel und die ganze Mannschaft. Er ist sowohl defensiv als auch bei Kontern sehr stark.»

Vertrag läuft noch ein Jahr

Nun spielt er bereits seine vierte Saison im Wallis. Der Tiefpunkt war der Abstieg in die Challenge League. Sein Vertrag läuft noch bis nächsten Sommer – Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung habe es aber noch nicht gegeben. Was aber noch in der aktuellen Laufzeit möglich ist, wäre das europäische Geschäft.

Dank des Sieges steht Sion wieder auf Tabellenplatz vier und könnte damit bei einem St. Galler Cupsieg wieder international spielen. «Das wäre ein Traum für uns. Ich habe bereits in Lugano europäisch gespielt und das war eine super Erfahrung. Ich hoffe, dass wir das mit unserer super Truppe erleben können. Die Stimmung im Team ist brutal und es wäre einfach geil, mit dieser Mannschaft in Europa zu spielen.»

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
35
22
63
3
FC Lugano
FC Lugano
35
14
63
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
35
3
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
35
6
46
2
Servette FC
Servette FC
35
4
46
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
35
-9
42
4
FC Zürich
FC Zürich
35
-21
35
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
35
-28
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
35
-53
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
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