Einer überstrahlt alles! Rilind Nivokazi, in Italien geborener Kosovare. Er bucht seine Saisontore Nummer neun, zehn und elf. Und dies nach einer Dürreperiode von über zwei Monaten. Dazu macht er noch ein viertes Tor, bei dem er aber hauchdünn im Offside steht. Klar gibts für solch eine Leistungsexplosion eine 6. Sion bringt eine sehr, sehr homogene Leistung auf den Platz. Was dazu führt, dass die Mehrheit der Spieler eine 5 kriegt. Weniger auffällig in diesem Spiel sind die Aussenverteidiger Lavanchy und Hefti. Sie erhalten eine gute 4. Ebenso wie der sichtlich bemühte, in seinen Entscheidungen aber nicht immer glückliche Berdayes. Der Rest spielt sehr stark und wird dafür mit einer 5 belohnt.
Hinweis: Lukembila (ab 69. für Chipperfield), Surdez (ab 69. für Berdayes), Kololli (ab 85. für Nivokazi), Llukes (ab 85. für Chouaref) alle zu kurz für eine Bewertung.
Und so haben die YB-Spieler abgeschnitten
Madonna, YB! Nicht schon wieder. Gleich nach einem Sieg wieder ein Rückschlag, der wievielte eigentlich in dieser Saison? Das weiss keiner mehr. Es sind zu viele, um die Buchhaltung im Griff zu haben. Und weil dieses 1:3 in Sion zu allem Übel absolut folgerichtig war und das Resultat gar hätte höher ausfallen müssen, gibts ganz, ganz viele Ungenügende. Nein, kehren wir es um. Genügend sind gerade mal zwei Berner. Goalie Marvin Keller, obwohl er an einem sehr guten Tag bei Nivokazis 1:3 aus spitzem Winkel die Hände rechtzeitig hochkriegt. Und Joker Joël Monteiro, der in seiner Walliser Heimat das YB-Spiel in der zweiten Halbzeit mit etwas Energie versieht und der logische Torschütze ist – mit dem ersten gelbschwarzen Schuss aufs Tor… Der Rest? Teilt sich die Zweien und Dreien fast schon brüderlich auf. Eine 2 gibts für die Innenverteidiger Benito und Wüthrich, die beim ersten Sion-Goal gegen Chouaref stümperhaft verteidigen. Für Yan Valery, der nach seinen beiden Assists gegen Winterthur gemerkt hat, dass es in dieser Liga nach den Gegenspielern Golliard und Hunziker mit Chouaref und Nivokazi solche von ganz anderer Qualität gibt. Dann für Virginius, der schlicht ein Phantom ist. Sanches entgeht der 2 nur wegen seiner hübschen Vorbereitung des YB-Ehrentreffers mit der Hacke. Und Essende erhält sie deshalb nicht, weil er nichts dafür kann, dass er nach wenigen Trainings gleich ins kalte Startelf-Bad geschmissen wird.
Hinweis: Monteiro (ab 46. für Virginius), Janko (ab 46. für Valery) – Lauper (ab 68. für Gigovic), Bedia (ab 68. für Essende), Males (ab 76. für Sanches) zu kurz für eine Bewertung.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 25 | 29 | 58 | |
2 | FC St. Gallen | 26 | 19 | 47 | |
3 | FC Lugano | 26 | 12 | 46 | |
4 | FC Sion | 26 | 9 | 40 | |
5 | FC Basel | 26 | 5 | 40 | |
6 | BSC Young Boys | 26 | 0 | 36 | |
7 | FC Luzern | 26 | 3 | 33 | |
8 | FC Zürich | 26 | -11 | 31 | |
9 | FC Lausanne-Sport | 26 | -3 | 30 | |
10 | Servette FC | 26 | -7 | 28 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 26 | -13 | 21 | |
12 | FC Winterthur | 25 | -43 | 14 |

