Lopes zirkelt den Ball herrlich um Hammel herum
3:15
Highlights im Video:Lopes zirkelt den Ball herrlich um Hammel herum

Plötzlich doch mit Namen
Rätsel um Trikot von Servette-Talent Thomas Lopes

Die Genfer liessen ihre jüngsten Talente ohne Namen auf den Trikots spielen. Gegen GC spielt Thomas Lopes aber plötzlich mit Beflockung. Der Grund ist recht überraschend.
Kommentieren
1/6
Houboulang Mendes (l.) gratuliert Thomas Lopes zu dessen Tor gegen die Grasshoppers. Florian Ayé schaut zu.
Foto: Pius Koller/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Thomas Lopes (19) trägt erstmals seinen Namen auf Servette-Trikot
  • Trainer Jocelyn Gourvennec sagt: «Uns wurden die Ohren langgezogen»
  • Lopes erzielte in 443 Minuten bereits drei Tore in der Super League
Florian_Raz_Fussball-Reporter_Ringier_1-Bearbeitet.jpg
Florian RazReporter Fussball

Zehn Einsätze hat er in dieser Saison schon für Servette bestritten. Zehn Mal ist Thomas Lopes (19) ohne Namen auf dem Leibchen aufgelaufen. Sozusagen anonym. Bloss die Nummer 36 prangte jeweils auf dem Rücken des talentierten Flügels, der mit seiner Technik begeistert.

Die Begründung des Klubs? Junge Spieler sollen sich bei Servette den Namen auf ihrem Trikot erst einmal verdienen. Erst kommt die Leistung, dann die Ehre eines eigenen Trikots: Es ist eine Idee, die gleichzeitig romantisch und etwas altbacken wirkt. Gerade in Zeiten, in denen Spieler schon als Teenager von grossen Klubs mit grossen Versprechen ins Ausland gelockt werden.

Lopes trifft auch mit Namen ins Tor

Aber gut. Servette hat also offenbar hohe Ideale. Oder doch nicht? Da läuft am Sonntag dieser Lopes doch in den Letzigrund ein und trägt auf dem Rücken … den Namen «Lopes». Schön über der Nummer 36 angebracht. Besonders gut sichtbar beim Jubel über seinen Treffer zum 2:0-Endstand für Servette.

Zuletzt wurde heftige Kritik laut an der Politik der Servettiens. Im Blick-Podcast FORZA! gab es gar kein Verständnis für die Massnahme. Rolf Fringer empfand es auf Blue als «respektlos», die jungen Spieler ohne Namen aufs Feld zu schicken. Haben sich die Genfer also weichkochen lassen?

Nein, erklärt Trainer Jocelyn Gourvennec (54) der «Tribune de Genève»: «Die Liga hat uns die Ohren langgezogen. Es ist laut Reglement verboten, ohne Namen auf dem Trikot zu spielen. Wir wurden zur Ordnung gerufen.» Und das nach 34 Runden in der laufenden Meisterschaft …

Das Schöne aus Sicht der Genfer: Lopes zeigt auch mit beflocktem T-Shirt keine Anzeichen von Übermut – aber dafür ganz schön viel Leistung. Sein 2:0 ist ein wunderbares Tor. Und bereits sein drittes in bislang bloss 443 Einsatzminuten in der Super League. Spielt er auf diesem Niveau weiter, könnte sein Name recht bald auf einem anderen Trikot stehen als jenem von Servette.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
35
22
63
3
FC Lugano
FC Lugano
35
14
63
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
35
3
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
35
6
46
2
Servette FC
Servette FC
35
4
46
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
35
-9
42
4
FC Zürich
FC Zürich
35
-21
35
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
35
-28
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
35
-53
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Alte Kommentare, neues System.
Da wir unser Kommentartool gewechselt haben, kannst du unter diesem Artikel nichts mehr posten. Bei allen neuen Storys kannst du aber wie gewohnt mitdiskutieren.
Meistgelesen