«Wird wohl eine Interimslösung geben bis im Winter»
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Reporter zur Foda-Entlassung:«Wird wohl eine Interimslösung geben bis im Winter»

Per sofort weg
Meister FCZ trennt sich von Trainer Foda

Sechs Pleiten in Serie: Das ist zu viel. Das sieht auch die sportliche Leitung beim FC Zürich so. Sie trennt sich nach Blick-Informationen per sofort von Trainer Franco Foda.
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Franco Foda ist nicht mehr Trainer beim FC Zürich.
Foto: Sven Thomann

Nun also doch. Die Cup-Pleite in Lausanne (2:3) ist die berühmte Niederlage zu viel für den FCZ-Coach. Der Schweizer Meister trennt sich nach Blick-Informationen per sofort von Trainer Franco Foda (56). Wenig später bestätigt der Klub auf seiner Homepage, dass der bis 30. Juni 2024 datierte Vertrag aufgelöst wird.

Es ist eine Entlassung mit Ansage. Der FCZ steht in der Liga im Tabellenkeller. Nur Aufsteiger Winterthur ist aufgrund des schlechteren Torverhältnisses noch tiefer platziert. Foda holte in acht Partien in der Super League nur zwei Unentschieden, die restlichen sechs Spiele gingen alle verloren.

15 Wochen und kaum Erfolg

International konnten die Zürcher unter dem Deutschen immerhin die Europa League fix machen. Doch auch da gab es bisher nur zwei Niederlagen (gegen Arsenal und gegen Bodö/Glimt).

Nach 15 Wochen im Amt muss Foda das Projekt beim Schweizer Meister als gescheitert betrachten.

Zuletzt stärkte Präsident Ancillo Canepa seinem Coach immer und immer wieder den Rücken. «Was kann der Trainer dafür?», hat er nach der Cup-Pleite in Lausanne demonstrativ gefragt.

Eine halbe Woche später aber hat sich die sportliche Leitung beim Meister offensichtlich doch dazu bewogen, sich von Foda zu trennen.

Die Nachfolge ist derzeit noch nicht geregelt, wie der FCZ schreibt. Die Nationalmannschaftspause soll dafür genutzt werden. Neben Foda müssen auch die Assistenztrainer Thomas Kristl und Imre Szabics gehen. (Mi. W./mam)

«Das war sehr naiv»
3:32
Foda nach nächster Pleite:«Das war sehr naiv»
Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
7
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
8
Servette FC
Servette FC
33
0
40
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
10
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
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