Die halbe Liga steckt im Abstiegskampf
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Bregy über enge Super League:Die halbe Liga steckt im Abstiegskampf

Notnagel ist plötzlich Hoffnungsträger
Dieser Ösi tut Winti gut

Im Herbst machte sich Markus Kuster Gedanken über das Karriereende. Jetzt ist er einer der Winti-Trümpfe im Abstiegskampf.
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Für die Espen gabs in der zweiten Halbzeit kein Vorbeikommen an Winti-Goalie Kuster.
Foto: keystone-sda.ch
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Sebastian WendelReporter Fussball

«Das Resultat ist ein Hohn», heisst es nach dem 2:3 gegen Winterthur auf den Social-Media-Kanälen des FC St. Gallen. Dass Grün-Weiss trotz Chancenplus auch im siebten Spiel in Folge keinen Sieg holte, lag vor allem an ihm: Winti-Goalie Markus Kuster. Mit zwei Glanzparaden in der zweiten Halbzeit sichert er Winti den Big-Point im Abstiegskampf.

Markus Kuster. Der Name ist noch vor wenigen Monaten nur absoluten Fussball-Insidern ein Begriff. Nach zwei Jahren auf der Ersatzbank beim deutschen Zweitligisten Karlsruhe stand der 29-Jährige Österreicher im Sommer ohne Verein da. Und fürchtete sich in den Monaten danach vor dem unfreiwilligen Karriereende. «Es gab einige Anfragen. Vieles darunter wollte ich nicht. Und die Klubs, die mich gereizt hätten, entschieden sich dann doch gegen mich. Diese Rückschläge waren brutal, und jedes Mal wurden die Zweifel grösser. Gleichzeitig musste ich weiter seriös trainieren, um beim richtigen Anruf sofort einsteigen zu können», sagte er während des Wintertrainingslagers zu Blick.

Damals ist die Tinte unter den Halbjahres-Vertrag beim Aufsteiger erst wenige Wochen trocken. Und nicht absehbar, dass Kuster zum Trumpf für Winti im Abstiegskampf werden würde. Er sollte lediglich die Personalnot auf der Goalieposition lindern. Als Absicherung hinter Jozef Pukaj, der in der Rückrunde den langzeitverletzten Timothy Fayulu vertreten sollte.

Doch dann verletzt sich in der Vorbereitung auch Pukaj. Und Kuster kommt unverhofft zum Handkuss. Ausgerechnet auswärts gegen YB feiert er sein Debüt – und läuft beim 1:5 wie die Teamkollegen in einen heftigen Kater. Danach aber ist Kuster warmgeschossen: In den folgenden elf Spielen kassiert er nie mehr als zwei Treffer. Mit Kuster im Tor verringert sich der Gegentor-Schnitt der Winterthurer von 1,9 auf 1,5 pro Spiel.

Dieser Ösi tut Winti gut! So gut, dass Kuster auch dann im Tor bleiben darf, als sich Fayulu wieder fit meldet. Verständlich: Wer im Abstiegskampf einen Trumpf wie Kuster hat, sollte den auch ausspielen.

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