«Wir haben kein Finanzloch»
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Medienkonferenz GC-Präsident:«Wir haben kein Finanzloch»

Mit Gross, Zubi und Forte
Der gescheiterte GC-Plan

Nach 65 Jahren endet bei GC die Ära Spross. Es hätte auch anders kommen können. BLICK enthüllt einen brisanten Geheimplan.
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Heinz Spross (71) steigt als Mehrheits­aktionär aus, seine Ak­tien übernehmen je zur Hälfte GC-Präsident Stephan Anliker und Autohändler Peter Stüber.
Foto: Blicksport
Max Kern, Andreas Böni und Michael Wegmann

Im Jahre 1954 ist Gartenbauunternehmer Werner H. Spross bei GC Gründungsmitglied des legendären Donnerstag Club, der ersten namhaften Gönnerorganisation im Land. Spross, Übername «Gärtner der Nation», wird später beim Rekordmeister zur Hausbank. Wenn Sportchefs wie Erich Vogel Geld für einen speziellen Transfer brauchen, schiesst Spross den Betrag ohne mit der Wimper zu zucken vor.

Noch vor seinem überraschenden Tod 2004 hat ihm sein Neffe Heinz Spross versprochen, GC nie im Stich zu lassen.

Jetzt steigt Spross (71) als Mehrheits­aktionär aus, seine Ak­tien übernehmen je zur Hälfte GC-Präsident Stephan Anliker und Autohändler Peter Stüber.

Die Ära Spross steht bei GC sinnbildlich für Erfolg: 13 Meistertitel, sieben Cupsiege. Zweimal Champions-League-Teilnahme (als erster Schweizer Klub). Gegen 50 (!) Millionen schoss die Familie Spross ein.

Die guten alten Zeiten hätten nochmals aufleben sollen. BLICK erfuhr: Im letzten Sommer liefen Bestrebungen, ein neues altes GC zu bauen.

Peter Stüber (79), ein Schulfreund von Erich Vogel, der 
30  Prozent der Aktien besass, hätte das 30 -Prozent-Aktienpaket von Spross übernehmen sollen.

Treffen von Stüber und Gross

Stüber hat sich letzten Sommer offenbar mit Ex-GC-Erfolgstrainer Christian Gross (64) in Zürich getroffen. Gross, zurzeit mit Zamalek SC Tabellenführer in der ägyptischen Premier League, hätte Verwaltungsrat werden sollen. Ebenso Ex-Goalie Pascal Zuberbühler (48), heute Torhüter-Trainer bei der Fifa. Auch Zubi soll Stüber kennengelernt haben. Reden will gegenüber BLICK keiner 
darüber.

Als Trainer stand Uli Forte auf der Liste. Er stemmte 2013 mit GC den Cup-Pokal. Der letzte Erfolg der Zürcher. Als Assistent stand Ex-Hopper Massimo Lombardo (zuletzt Assistenztrainer von Raphael Wicky beim FC Basel) zur Diskussion. Und als Sportchef stand Ricardo 
Cabanas senior, Vater des ehemaligen Internationalen Ricci Cabanas, Gewehr bei Fuss.

Die Weichen wurden letzten Herbst anders gestellt. Vogels Schulfreund Stüber schlägt sich auf Anlikers Seite, hält mit dem GC-Boss jetzt 90  Prozent der Aktien.

Spross ist trotzdem nicht ganz weg. Er führt weiter den von ihm gegründeten Blue Label Club. 40 Spross-Freunde zahlen bis zu 50 000 Franken Jahresbeitrag.

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1
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37
74
2
FC St. Gallen
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34
25
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3
FC Lugano
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4
FC Sion
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18
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4
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6
BSC Young Boys
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4
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4
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Grasshopper Club Zürich
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