Meister-Schlüsselspieler neu bei Lugano
Doumbia redet erstmals über seinen FCZ-Abgang

Ousmane Doumbia, der beste Balleroberer der Super League, spielt nach seinem ablösefreien Wechsel von Zürich neu bei Lugano. Jetzt erklärt der Ivorer, warum.
Kommentieren
1/8
Trainingsstart in Lugano: Neuzugang Ousmane Doumbia (r.) bekommt von Trainer Mattia Croci Torti die ersten Anweisungen.
Foto: keystone-sda.ch
Matthias Dubach und Alain Kunz

Vom Meister zum Cupsieger! Nur selten wechselt ein Spieler vom Kaliber eines Ousmane Doumbia (30) innerhalb der Super League. Oder besser gesagt: Nur selten wechselt ein solcher Spieler weder zu YB noch zu Basel – sondern zu Lugano.

Doch mit US-Milliardär Joe Mansueto (65) als Besitzer sind im Tessin neue Zeiten angebrochen. Doumbia, ein Schlüsselspieler beim FCZ-Meister-Coup, bekommt nach seinem ablösefreien Wechsel zu Lugano die nächsten vier Jahre deutlich mehr Gehalt, als ihm Zürich für eine Vertragsverlängerung angeboten hatte.

Doumbia umdribbelt die Geld-Frage

Beim Trainingsstart im Cornaredo redet Doumbia nun erstmals über seinen spektakulären Abgang beim FCZ, der sich schon im März abgezeichnet hat. «Manchmal zählen nicht nur die sportlichen Faktoren», umdribbelt der beste Balleroberer der Liga die Geld-Frage, «am Ende des Tages haben wir bei Zürich keine gemeinsame Basis mehr gefunden. Als ich das Projekt in Lugano angeschaut habe, war es auch sportlich sehr interessant. Vielleicht können wir hier nächste Saison um den Titel mitspielen.»

Der Bruder von Ex-YB- und Basel-Star Seydou Doumbia (34) schildert beim Pressetermin in Lugano, dass er auch andere Angebote hatte: «Doch das von Lugano war sehr konkret. Zudem spürte ich, dass sie mich unbedingt wollen. Dieser Respekt ist mir sehr wichtig. Also sagte ich mir: Warum nicht einfach in der Schweiz bleiben?»

Spätzünder Doumbia spielte bei Servette, Yverdon und Winterthur jahrelang nur in der Promotion League und in der Challenge League. Nun sagt der Ivorer: «Ich bereue nichts. Diese zwei FCZ-Jahre haben mich für all die Jahre in der Challenge League entschädigt. Wir sind Meister geworden, eine unglaubliche Erfahrung. Aber ich sah meine Mission als beendet an. Jetzt ist Zeit für eine neue Herausforderung!»

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
Was sagst du dazu?
Meistgelesen