«Hundert ist für unsere Klubs gleich Null»
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Liga-CEO Claudius Schäfer:«Hundert ist für unsere Klubs gleich Null»

Liga-CEO Claudius Schäfer fordert
«Bis im Spätsommer sollten die Stadien wieder voll sein»

Wann gibts in der Schweiz endlich wieder Fussballspiele vor vielen Zuschauern? Bis Ende April müsse ein Signal vom Bundesrat kommen, verlangt Liga-CEO Claudius Schäfer.
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Weder Papp-Zuschauer ...
Foto: Keystone
Eynat Bollag und Pascal Scheiber

Seit Oktober spielen die Mannschaften vor leeren Rängen. Dass seit Montag die Corona-Massnahmen gelockert wurden und nun wieder 100 Zuschauer in den Stadien zugelassen sind, bringe wenig. «Hundert ist für unsere Klubs gleich null», sagt Liga-CEO Claudius Schäfer zu Blick.

Es muss ein Plan her. «Es kann auch ein Mehr-Etappen-Plan sein, aber wir brauchen einfach diese Sicherheit.» Bis Ende April müsse vom Bundesrat etwas kommen. Schäfer räumt ein, dass es im Falle einer Mutation eine Ungewissheit gäbe, zu der niemand etwas sagen könne, «aber damit kann man jetzt nicht rechnen». Und einzelne Beispiele hätten gezeigt, dass es möglich sei, wieder Leute ins Stadion zu bringen. «Es gibt x Studien, die belegen, dass das Ansteckungsrisiko draussen sehr klein ist.»

Die Schutzkonzepte können wieder hervorgenommen werden

Für Schäfer ist klar: «Bis im Spätsommer sollten die Stadien wieder voll sein.» Mit der Begründung, dass im Sommer all diejenigen geimpft sein sollten, die geimpft werden möchten. «Und der Bundesrat Berset hat gesagt, wenn wir so weit sind, dann ist es nicht mehr verhältnismässig, die Massnahmen aufrechtzuerhalten.»

Und wie stellt er sich diese Rückkehr der Zuschauer genau vor? «Unsere Klubs hatten dazu Schutzkonzepte erarbeitet, und die sind sehr ausgeklügelt und gut.» Die könne man nun wieder hervornehmen. Im Herbst sind diese ja bereits zum Zuge gekommen, als die Stadien zu zwei Dritteln gefüllt werden durften. Und dass gewisse Massnahmen wie eine Maskenpflicht weiterhin bestehen blieben, dem sei man sich bewusst und das werde auch akzeptiert, versichert Schäfer. Von einer Impfpflicht möchte der Liga-CEO nichts wissen. «Wir haben nie gesagt, dass wir das wollen.» Die politischen Behörden müssten das legiferieren.

Keine Sonderregelung

Was das Essen und Trinken in den Stadien anbelangt, da würde man sich an das Gastrokonzept halten. «Uns ist klar, dass wir keine Sonderregelung haben werden», sagt Schäfer. Wäre ein Alkoholverbot denkbar? «Bei einem Alkoholverbot müsste man uns zuerst einmal zeigen, weshalb es das bräuchte.»

Jetzt geht es sowieso erst mal darum, welches Signal der Bundesrat Ende Monat aussenden wird.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
25
29
58
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
26
19
47
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Sion
FC Sion
26
9
40
5
FC Basel
FC Basel
26
5
40
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
26
3
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
26
-3
30
10
Servette FC
Servette FC
26
-7
28
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
25
-43
14
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