Jetzt hat der FC Winterthur auch seinen Königstransfer im Abstiegskampf: Mirlind Kryeziu verstärkt ab sofort die Defensive der Winterthurer. Gemäss Blick-Informationen absolviert der 29-Jährige den Medizincheck am Montag, danach soll der Vertrag unterzeichnet werden.
Für Trainer Patrick Rahmen ist es die nächste positive Nachricht nach den drei Punkten gegen Lausanne vom Wochenende: Er bekommt nicht nur die so dringend benötigte Verstärkung in der Defensive, sondern auch eine Wunschlösung. Denn Kryeziu bringt Führungsqualitäten, Kampfgeist, Erfahrung und physische Stärke mit. Qualitäten, die im Abstiegskampf essenziell sind.
Rahmen und der Neuzugang kennen und schätzen sich schon seit Jahren. Im Dezember 2015 machte der heutige Winti-Trainer den jungen Kryeziu bei Biel in der Challenge League zum Stammspieler in der Innenverteidigung. Rund zehn Jahre später kreuzen sich die Wege nun erneut, um in Winterthur das Wunder vom Klassenerhalt in der Super League zu schaffen.
«Müsste Option Nummer eins sein für den FCZ»
Der gebürtige Zürcher Kryeziu ist seit Sommer ohne Verein, hielt sich zuletzt intensiv fit, um bereit zu sein für sein Comeback. Beim FCZ nahm das Eigengewächs nach 20 Jahren im Klub Abschied, nachdem man sich nicht über eine Verlängerung des Vertrags einigen konnte. Zuletzt gab es intensive Spekulationen, wonach der Südkurven-Fanliebling zu seinem FCZ zurückkehren könnte. Nach sieben Gegentoren in zwei Spielen, einer instabilen FCZ-Defensive und einem offensichtlichen Mangel an Führungsspielern wäre eine Rückholaktion von Kryeziu nicht nur die offensichtliche Lösung, sondern die Wunschlösung vieler hinter den Kulissen beim FCZ gewesen.
«Mirlind müsste die Option Nummer eins sein für den FCZ. Angesichts der zuletzt gezeigten Defensivleistung muss man ihn zurückholen, auch als Leader, der die Jungen führen kann», forderte auch FCZ-Legende Blerim Dzemaili im Live-Podcast von FORZA! am vergangenen Donnerstag bei Blick.
FCZ-Präsident Ancillo Canepa bestätigte zuletzt, dass Gespräche stattgefunden haben. Laut Blick-Informationen soll es aber interne Gegenwehr gegen die Rückholaktion des verlorenen FCZ-Buebs gegeben haben. Warum und von wem, weiss man wohl nur im Home of FCZ – und der FC Winterthur nimmt die Möglichkeit dankend an.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 30 | 38 | 71 | |
2 | FC St. Gallen | 30 | 23 | 55 | |
3 | FC Lugano | 30 | 10 | 50 | |
4 | FC Basel | 30 | 6 | 49 | |
5 | FC Sion | 30 | 9 | 45 | |
6 | BSC Young Boys | 30 | 5 | 45 | |
7 | FC Luzern | 30 | 2 | 36 | |
8 | FC Lausanne-Sport | 30 | -4 | 36 | |
9 | Servette FC | 30 | -8 | 33 | |
10 | FC Zürich | 30 | -17 | 31 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 30 | -18 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 30 | -46 | 19 |



