Heikler Penalty-Entscheid leitet FCZ-Sieg ein
3:15
FCZ – Winterthur 4:2:Heikler Penalty-Entscheid leitet FCZ-Sieg ein

Jetzt kommt YB
Fast makellos – dank Moniz läufts beim FCZ wieder rund

Zwei Spiele, zwei Siege. Der FC Zürich hat die Pflicht zum Saisonstart erfüllt. Jetzt kommt YB. Eine Leichtigkeit, oder?
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FCZ-Trainer Moniz ist «sehr zufrieden» mit dem Saisonstart.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Pascal RuckstuhlSport-Desk-Reporter

Acht Spiele hat er als FCZ-Trainer gemacht, sieben davon hat Ricardo Moniz (60) gewonnen. Noch nie war ein Trainer bei den Zürchern in den ersten Spielen besser als der Holländer. Auch nicht André Breitenreiter, der den Klub in der Saison 21/22 zum Meistertitel führte.

Man erinnert sich: Vor nicht allzu langer Zeit und nach katastrophalen Wochen mit sechs sieglosen Spielen in Serie im letzten Winter, übernahm das Trainerduo Ural/Romano beim FCZ. Doch die Wirkung und die Resultate blieben aus.

Dann kam Taktiknerd und Menschenflüsterer Moniz ans Steuer, der die Saison rettete. Seit er engagiert ist, wirkt der FCZ stabiler.

Zwei Dinge sind nicht gut

Und nicht nur das: Mittlerweile ist bei den Zürchern auch der Offensiv-Fussball zurück. Über 35 Schüsse zählten die Statistiker am Sonntag beim 4:2-Sieg gegen Winti. Gegen Yverdon vor einer Woche waren es immerhin stattliche 20. Perfektionist Moniz ist damit zwar zufrieden, sieht aber noch Mängel: «Die Chancenauswertung müssen wir noch verbessern; und im eins-gegen-eins müssen wir auch besser werden», bilanziert der FCZ-Coach.

Mit ein Grund, warum sich der FC Zürich gefangen hat, ist die Variabilität von Moniz. Statt auf ein einheitliches System zu setzen, lässt er mehrere spielen. Gegen Winterthur agierte man in der ersten Halbzeit noch mit zwei Flügelspielern, in der zweiten Hälfte stellte der Holländer dann um, weil man sich nicht wie gewünscht durchgesetzt hat.

Jetzt kommt ein echter Prüfstein

Wie aussagekräftig die ersten beiden Spiele mit sechs Punkten sind, wird sich am kommenden Sonntag zeigen, wenn der FCZ in Bern gegen Meister YB spielt. Der Schweizer Meister ist der letzte und zugleich einzige Klub, der Moniz bezwingen konnte (5. Mai, 0:2).

Doch so wie sich YB derzeit präsentiert, muss man es kaum fürchten, oder? Moniz: «Ich weiss auch nicht, was da los ist ... aber die wollen reagieren, und die haben Klasse, das kann nicht auf einmal weg sein.»

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
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