Foto: Urs Lindt/freshfocus

Itten über Foto seiner Freundin
«Klar hat es Reaktionen aus dem Umfeld gegeben»

Vom Tiefpunkt zum Höhepunkt – das waren die letzten 15 Monate von Cedric Itten (22). Hier spricht der St. Galler Stürmer darüber.
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Cedric Ittens Freundin Nina sorgt mit diesem Bild für Reaktionen aus dem Umfeld.
Foto: Markus Schlegel
Eynat Bollag

Kybunpark St. Gallen, 15. November: Die Schweizer Nati bestreitet gegen Georgien das zweitletzte EM-Quali-Spiel. In der 77. Minute der grosse Auftritt eines Debütanten: Cedric Itten, gerade eingewechselt, schiesst gleich sein erstes Nati-Tor. Drei Tage später schlägt er nochmals zu. Gegen Gibraltar (6:1) trifft er doppelt.

In der Super League überwintert Itten mit St. Gallen auf Platz 3. Der Espen-Knipser ist in aller Munde, sein Leben neben dem Platz wird zunehmend interessanter – auch für seine Freundin Nina, die im St.-Gallen-Shirt posiert. «Klar hat es Reaktionen auf das Foto aus dem Umfeld gegeben», sagt Itten. «Wir versuchen, dass Nina nicht zu viel in der Öffentlichkeit steht. Aber es ist klar, dass ein gewisses Interesse da ist.»

«Schneller gekommen als erwartet»

Vor 15 Monaten war Itten von solcher Popularität weit entfernt. Nach einem Foul von Lugano-Verteidiger Fabio Daprelà zog sich der 22-Jährige einen Kreuzbandriss zu, der ihm fast die Karriere zerstörte.

Dank der Unterstützung von Freunden, Bekannten und Verein fand Itten langsam zurück zu alter Stärke. «Ich habe einfach versucht, mir Zeit zu geben und mir keinen Druck zu machen», sagt Itten. «So ist dann alles schneller gekommen als erwartet. Damit hätte ich nie gerechnet.»

2020 liegt gar eine Steigerung drin – die EM. Für Itten ein Traum. «Es wäre wunderschön, an die Europameisterschaft reisen zu dürfen. Aber ich mache mir da keinen Stress.»

Mit Itten zum dritten Titel?

Damit ist der St. Galler Goalgetter in dieser Super-League-Saison sehr gut unterwegs. Läuft es ihm und den Espen weiterhin so wie bisher, heisst es womöglich schon bald: «Mit Itten zum dritten Titel.»

Erst zweimal war der FC St. Gallen Schweizer Meister: 1904 und 2000 (mit Trainer Marcel Koller und Topskorer Charles Amoah). Ein dritter Triumph liesse die Ostschweiz erbeben.

Die weiteren Super-League-Aufsteiger

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Boris Babic (22): Im ersten Anlauf als Teenager in St. Gallen durchgefallen, dann bei Vaduz auf der Bank. Doch jetzt hat der Stürmer schon 7 Saisontore erzielt.
Foto: keystone-sda.ch
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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
20
18
43
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
20
8
36
4
FC Basel
FC Basel
20
8
33
5
FC Sion
FC Sion
20
6
31
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
20
-2
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
20
3
27
8
FC Zürich
FC Zürich
20
-7
25
9
FC Luzern
FC Luzern
20
-3
21
10
Servette FC
Servette FC
20
-7
21
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
20
-11
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
Meisterschaftsrunde
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