«Wir werden nicht belohnt, obwohl wir so hart arbeiten»
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FCZ-Kamberi nach 1:2:«Wir werden nicht belohnt, obwohl wir so hart arbeiten»

Hediger über kapitale FCZ-Schwäche
«Es ist Wahnsinn und fühlt sich ungerecht an»

Wieder verloren, wieder ein Gegentor in der Schlussphase. Der FC Zürich kommt nicht vom Fleck. Und das ist kein Zufall.
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«Es fühlt sich ungerecht an.» Dennis Hediger ist nach der Niederlage in Genf konsterniert.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Zürich verliert 1:2 gegen Servette
  • 19 Gegentore nach der 80. Minute, 16 verspielte Punkte bislang
  • FCZ auf drittletztem Super-League-Platz, neun Spiele verbleiben zur Rettung
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Florian RazReporter Fussball

19 Gegentore nach der 80. Minute kassiert. Und damit 16 Punkte verspielt. Der FC Zürich knickt regelmässig in jener Spielphase ein, in der Spiele entschieden werden. Jetzt also auch in Genf gegen ein Servette, das zuletzt in Winterthur so schlecht gespielt hat, dass es vor sich selber erschrocken ist.

«Es ist Wahnsinn», gibt FCZ-Trainer Dennis Hediger (39) nach dem 1:2 im Stade de Genève zu: «Wir kassieren unglaublich viele Tore in den letzten Minuten. Und es sind jedesmal Nackenschläge.»

«Es fühlt sich ungerecht an»

Immerhin – komplett schlafmützig gehen die Zürcher nicht in den Rest der Saison. Hediger kennt die Tabelle. Und er macht gar nicht erst auf Zweck-Optimismus. Er sagt zwar: «Es fühlt sich ungerecht an.» Aber er fügt sofort hinzu: «Wir dürfen die Realität nicht verkennen.»

Und die sieht so aus, dass die Zürcher nicht aus Zufall oder Pech auf dem drittletzten Platz der Super League stehen. Im Fussball mögen Resultate manchmal schwierig zu erklären sein. Oft ist die Erklärung aber ganz einfach. Im Fall des FCZ lautet sie: Zürich stellt derzeit schlicht und ergreifend eines der drei schlechtesten Teams dieser Liga.

Das würde Hediger vielleicht nicht exakt so unterschreiben. Aber auch er weiss genau: In den letzten neun Spielen der Saison geht es ums nackte Überleben. Also gegen den Absturz auf den Barrage-Platz: «Wir müssen die Distanz gegen hinten wahren. Aber wir sind davon abhängig, dass die anderen Teams hinter uns nicht zu viel punkten.»

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Viel gibt es nicht, woraus die Zürcher Glauben ziehen können. Gegen Lausanne konnten sie sich wenigstens noch selber kasteien für eine erste Halbzeit, die auf vielen Ebenen jeder Beschreibung spottete. Danach wurde über Einstellung, Basics und die Mentalität geredet. Dinge, die geändert werden können.

Aber in Genf? Da rennen die Zürcher alle brav ihre Kilometer. Sie grätschen, sie blocken. Aber sie sind trotzdem nicht gut genug, um gegen ein Team zu bestehen, das bei Anpfiff sieben Spiele ohne Sieg aneinandergereiht hat.

Das muss besonders wehtun. Das – und die Pfiffe, die es nach Spielschluss von den mitgereisten FCZ-Fans gibt.

Doppelpacker Kadile kopiert frühes Führungstor zum Sieg
3:05
Highlights im Video:Doppelpacker Kadile kopiert frühes Führungstor zum Sieg
Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
28
33
65
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
28
20
51
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
28
7
46
5
FC Sion
FC Sion
29
8
42
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
28
4
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
28
-3
33
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
28
-13
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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