«Habe gezeigt, dass ich nicht ausgebrannt bin»
Die süsse Rache von Yverdons Sauthier

Yverdon hat Servette eine Klatsche zugefügt. Eine schöne Revanche für Anthony Sauthier, der seinen Herzensverein vor eineinhalb Jahren verlassen musste.
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Anthony Sauthier hat sich gegen Servette revanchiert (Archiv).
Foto: Pius Koller
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Matthias Davet

Kurz nach dem Aufstieg von Yverdon in der letzten Saison sagt Anthony Sauthier, dass das erste Spiel in der Super League gegen Servette in seinem Kalender mit einem roten Kreuz markiert sei.

Und so kommt dann der Tag, an dem der Genfer gegen seinen Herzensklub antritt. Nach 46 Sekunden Spielzeit reisst er sich am Riemen, greift an und holt einen Eckball heraus. In der darauffolgenden Aktion kann Christopher Lungoyi – ebenfalls ein Ex-Servettien – den Führungstreffer erzielen. 

«Habe gezeigt, dass ich nicht ausgebrannt bin»

Seinen Höhepunkt findet die Leistung des Ex-Servettiens in einem Assist. Mit dem Aussenrist findet er Aimen Mahious perfekt in der Tiefe – 2:0 für Yverdon, die Vorentscheidung.

Beim Torjubel bleibt Sauthier bescheiden: «Ich habe aus Respekt versucht, nicht zu viel zu feiern. Ich möchte mir nichts vorwerfen lassen und meinem Herzensverein Respekt entgegenbringen.» Es ist trotzdem sowas wie Rache für den Verteidiger. Denn Sauthier wurde von Servette vor mehr als einem Jahr vor die Tür gesetzt.

«Es ist eine persönliche Revanche», gesteht der Yverdon-Verteidiger. «Heute habe ich gezeigt, dass ich nicht ausgebrannt bin, trotz allem, was ich damals gehört habe.» 

Von Teamkollegen zu Gegnern

Die Woche vor diesem Spiel war für den Genfer, der 251 Mal das Trikot der Grenats trug, eine ganz besondere: «Seit Freitag habe ich immer mehr daran gedacht. Und am Matchtag habe ich mir gesagt, dass ich auf alte Teamkollegen treffen werde. Ausserdem weiss jeder, dass ich aus Genf komme, den Verein noch immer unterstütze und alles für ihn gegeben habe. Es war sehr speziell.»

Zu Beginn der Woche hat sich Anthony Sauthier mit Jérémy Frick, Miroslav Stevanovic oder Steve Rouiller ausgetauscht. Da die ersten beiden verletzt waren, trat er am Samstag nur gegen Rouiller an. Das alles mit einer guten Mischung aus Aufregung und Angst.

Dass er seine Freunde geschlagen hat, ist ein positiver Nebeneffekt, den der Yverdon-Sieg mit sich bringt. «Ich treffe mich am Sonntagabend mit Steve (Rouiller, Anm. d. Red. ) und werde ihn vielleicht ein wenig ärgern, aber auf nette Art und Weise», sagt Anthony Sauthier schmunzelnd. 

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