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GC-Präsident Stephan Rietiker
Aber Präsi Rietiker spricht von der Champions League!

GC taumelt dem direkten Abstieg entgegen. Das hindert den neuen Präsidenten Stephan Rietiker nicht daran, von der Champions League zu fantasieren.
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Stephan Rietiker (l.) mit dem neuen GC-Trainer Uli Forte.
Foto: freshfocus
Martin Arn

Vor knapp drei Wochen trat der Arzt und Topmanager Stephan Rietiker (62) als neuer GC-Präsident an. Eine seiner ersten Amtshandlungen war die Entlassung von Trainer Tomislav Stipic. Seit letzter Woche führt Uli Forte das Team. Unter Forte gab es am Samstag zwar ein 0:0 beim FCB. Weil aber Xamax gleichzeitig in Luzern siegte, beträgt der Rückstand der Hopper auf Xamax und den Barrage-Platz nun bereits 7 Punkte. GC taumelt der Challenge League entgegen.

Umso erstaunlicher, was der GC-Präsident im Interview mit der «NZZ am Sonntag» von sich gibt. Angesprochen auf seine Vision für GC sagt Rietiker: «Die Vision für GC ist, dass wir wieder Champions League spielen, dass wir Spieler haben, von denen die Kinder eine Unterschrift wollen. Wie früher, als wir tolle Mannschaften hatten und die Leute und die Kinder dabei sein wollten, wenn die Spiele stattfanden. Das haben wir nicht im Moment. Aber das müssen wir wieder ­hinbekommen.»

Der «Patient» GC liege auf der «Notfallstation», sagt Rietiker ausserdem, aber er glaube an eine «Heilung».

Bei seinem Amtsantritt hatte Rietiker noch gesagt, er besitze wenig Fussball-Wissen, er sei «fussballerisch auf Amateurniveau». Das hindert ihn nun freilich nicht daran, die Arbeit von Ex-Trainer Stipic in Frage zu stellen. Im Interview sagt Rietiker: «3 Punkte aus 5 Spielen waren zu wenig. Ich habe Mängel festgestellt in Bezug auf Motivation und Physis.» Das habe selbst er als Laie gesehen.

Schliesslich kündigt Rietiker auch den raschen Umzug der GC-Geschäftsstelle von Niederhasli in die Stadt an. Dieser werde «so rasch wie möglich» vollzogen. Rietiker: «Wir prüfen Standorte und müssen schauen, was finanziell möglich ist.»

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