Darum gehts
- Michael Frey gibt am Samstag sein Debüt für Grasshoppers Zürich
- Trainer Scheiblehner lobt Freys Präsenz und wertvolle Erfahrung im Team
- Nur 3000 Zuschauer sehen Freys Rückkehr ins Letzigrund-Stadion in Zürich
Eine schillernde Figur im Schweizer Fussball ist zurück: Stürmer Michael Frey (31) macht am Samstag gleich in der Startelf sein Debüt für die Hoppers. Bei seinem letzten Spiel im Letzigrund, damals noch im Trikot des FCZ, waren über 11'000 Fans im Stadion. Bei seiner Rückkehr knapp über 3000. Trotzdem zeigt der neue Mann mit der 99 auf dem Rücken schnell, was man von ihm erwarten kann.
Emotionen, Zweikämpfe, Duelle und Bälle halten. Noch klappt nach drei Trainings mit den neuen Teamkollegen nicht alles. Die von ihm erhofften Tore oder Torchancen fehlen bei der Premiere noch. «Es ist ein guter Punkt nach Rückstand gegen den Tabellenzweiten», zeigt sich Frey nach der Partie erfreut.
«Wir können im letzten Drittel noch mehr herausholen, aber ich habe eine feurige Mannschaft angetroffen, ein junges Team, in dem jeder stets alles gibt – wenn wir jetzt zusammenhalten, sehe ich Gutes für die Zukunft», sagt Frey über seine ersten Tage als Hopper. «Er hat direkt viel Positivität und Energie reingebracht», sagt GC-Goalie Justin Hammel über seinen neuen Teamkollegen im Sturm. Speziell die grosse Erfahrung Freys könne man bei GC gut gebrauchen in der aktuellen Situation.
Scheiblehner: «Ein sehr wertvoller Spieler»
Auch Trainer Gerald Scheiblehner zeigt sich sehr zufrieden mit seinem neuen Stürmer: «Er hat es sehr gut gemacht, sich voll reingehauen und hat mit seiner Präsenz regelmässig zwei Gegenspieler beschäftigt.» Er freue sich für Frey, dass er einen positiven ersten Einsatz verbuchen konnte. «Das gibt ihm ein gutes Gefühl für die kommenden Aufgaben, er ist für uns ein sehr wertvoller Spieler.»
Die «super Gespräche» mit Trainer Gerald Scheiblehner und Sportchef Alain Sutter haben Michael Frey von der Aufgabe bei GC überzeugt nach zwei Jahren bei den Queens Park Rangers in England. Der Grasshopper Club Zürich sei ein grosser Klub, der zuletzt gelitten hat. Eine Gemeinsamkeit mit Frey, wie er verrät: «Ich habe drei, vier sehr schwierige Monate hinter mir. Ich will hier wieder Freude haben am Fussballspielen und Vollgas geben.»
«Ich muss meine Kisten schiessen und gut spielen»
Seine Rolle im Team werde auch anders sein als vor rund acht Jahren, als Michi Frey die Schweiz in Richtung Fenerbahce Istanbul verlassen hat. «Ich habe viele Situationen, Menschen und Klubs erlebt. Das hat mich verändert, und ich bin reifer geworden», erklärt der 31-Jährige. Er werde der Mannschaft mit diesen Erfahrungen so gut wie möglich versuchen zu helfen. Aber: «Ich muss am Schluss auch auf mich schauen und vor allem meine Kisten schiessen sowie gut spielen», stellt Frey klar.
Am besten soll es bereits am Dienstag im Letzigrund mit dem ersten Tor klappen. Dann empfängt GC den FC Sion zum Cup-Viertelfinal. «Siegen oder rausfliegen. Gewinnst du dreimal, bist du Cupsieger, doch wir dürfen nicht träumen, sondern müssen hart arbeiten», sagt Frey. Er muss es wissen: Stadtrivale FCZ schoss er 2018 gegen YB zum Cupsieg. Ob er dieses Kunststück erneut schafft?
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun 0:0 | 22 | 21 | 47 | |
2 | FC Lugano | 22 | 11 | 40 | |
3 | FC St. Gallen | 21 | 14 | 38 | |
4 | FC Basel 0:0 | 22 | 9 | 37 | |
5 | FC Sion | 22 | 6 | 33 | |
6 | BSC Young Boys 1:0 | 22 | -4 | 32 | |
7 | FC Lausanne-Sport | 22 | 2 | 28 | |
8 | Servette FC | 22 | -5 | 25 | |
9 | FC Zürich 0:1 | 22 | -9 | 25 | |
10 | FC Luzern | 22 | -3 | 23 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 22 | -11 | 19 | |
12 | FC Winterthur | 21 | -31 | 13 |

