Kény versenkt GC herrlich per Schlenzer
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Fehlendes Derby-Feuer bei GC?
«Nicht alle Spieler hatten die richtige Einstellung»

Die Hoppers verlieren das kapitale Spiel gegen den FCZ nicht, weil sie das schlechtere Team sind, sondern weil der FCZ effizienter ist – und die Hoppers viel zu spät erwachen. «Nicht alle Spieler hatten die richtige Einstellung», sagt Trainer Gerald Scheiblehner.
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GC-Coach Gerald Scheiblehner muss diese Derby-Niederlage erst einmal verdauen.
Foto: Pius Koller

Eine halbe Stunde lang ist GC im Letzigrund das bessere Team, verpasst es aber, in Führung zu gehen. Als der FCZ aus dem Nichts trifft, kippt die Partie. Und als Kény kurz nach der Pause nach einem groben Bock in der GC-Abwehr das 2:0 schiesst, ist die Partie praktisch entschieden. Denn ein Aufbäumen von den Hoppers? Fehlanzeige.

Scheiblehner bringt zwar mit Lee, Plange, Marques und Diarrassouba vier offensive Leute, doch eine Reaktion ist nicht ersichtlich, die Partie plätschert relativ emotionslos dahin. Erst als Plange in der 81. eine Kombination der GC-Joker zum 1:2 über die Linie lenkt, wachen die Hoppers auf. 

Späte Einwechslung von Abrashi

Warum so spät? «Das fragen sich viele – hoffentlich auch die Spieler», so Scheiblehner. «Nicht alle Spieler hatten die richtige Einstellung», sagt der GC-Trainer. «Das müssen wir uns ankreiden lassen.»

Er selbst verpasst es, früher für Emotionen zu sorgen, indem er seinen Captain Amir Abrashi erst nach dem Anschlusstor aufs Feld schickt. Zu spät? «Im Nachhinein kann man immer über Entscheide diskutieren», so Scheiblehner. «Für mich gab es keine Notwendigkeit, auf der Sechser-Position etwas zu ändern.» Nicht die (zu) späte Einwechslung Abrashis sei der Grund für die Niederlage. «Wir müssen stabiler werden und mehr Durchschlagskraft haben.» 

Nach dem achten Spiel ohne Sieg in der Liga wird die Lage langsam aber sicher ungemütlich, auch für Scheiblehner. Es droht die dritte Barrage-Teilnahme in drei Jahren. Zwölf Runden vor Schluss beträgt der Rückstand auf Rang 10 bereits sieben Punkte. «Wir wissen seit Beginn der Saison, dass wir im Abstiegskampf sind», so Scheiblehner. Die weisse Fahne will er noch nicht hissen. «Abgerechnet wird erst am Ende und nicht zwölf Runden vor Schluss. Das ist in jeder Liga so.»

Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
32
24
59
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
32
13
49
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
7
FC Luzern
FC Luzern
32
3
39
8
Servette FC
Servette FC
32
0
39
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
10
FC Zürich
FC Zürich
32
-17
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
32
-27
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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