FCZ - Stade-Lausanne-Ouchy 1:1: Gharbi trickst die FCZ-Abwehr aus(02:56)

FCZ-Trainer Henriksen bedient
«Solche Spiele müssen wir gewinnen»

Eine Woche nach dem starken Auftritt bei YB passt bei Leader Zürich im Heimspiel gegen Stade-Lausanne-Ouchy wenig zusammen. Vor allem die erste Halbzeit regt Trainer Bo Henriksen auf.
Publiziert: 29.10.2023 um 08:56 Uhr
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Aktualisiert: 29.10.2023 um 09:54 Uhr
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Eine Woche nach dem starken FCZ-Auftritt in Bern gegen YB passt im Heimspiel gegen Stade-Lausanne-Ouchy wenig zusammen: Trainer Bo Henriksen ist fassungslos.
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

«Es war eine schlechte erste Halbzeit von uns. Ob es die schlechteste Halbzeit der ganzen Saison war? Das weiss ich nicht», sagt FCZ-Trainer Bo Henriksen nach dem enttäuschenden 1:1 im Letzigrund gegen Aufsteiger Stade-Lausanne-Ouchy. «Wir sind enttäuscht, solche Spiele müssen wir gewinnen. Gerade auch in einem Heimspiel», ergänzt der Däne bedient.

Vor dem SLO-Spiel wollte der Trainer des Leaders Verfolger YB unter Druck setzen, den Vorsprung zumindest über Nacht auf fünf Punkte ausbauen. Doch nun kann der Meister am Sonntag trotz einem Spiel weniger vorbeiziehen. 

Henriksen faltet sein Team in der Pause zusammen

Die Zürcher kommen gegen SLO so sehr nicht auf Touren, dass gar ihre traumhafte Serie reisst: Seit Saisonstart war der FCZ nie im Rückstand, nun beendet Ismael Gharbi mit seinem Tor diesen Nimbus. Nach 1014 Minuten gerät Zürich erstmals diese Saison in Rückstand. 

Zwar gleicht Jonathan Okita per Foulpenalty kurz vor der Pause aus. Dennoch: In der Pause wackeln in der FCZ-Kabine die Wände. «Möglicherweise wurde ich laut», meint Henriksen vielsagend, was sich Beobachter seit seinem öffentlich gewordenen Pausenausbruch letzte Saison in Luzern lebhaft vorstellen können.

Doch die Botschaft des Dänen kommt an. Nach dem Seitenwechsel spielt nur noch Zürich. Der Makel: Das Siegtor fällt nicht mehr. «Man kann schon mal in Rückstand geraten, aber die Art und Weise war frustrierend», sagt Henriksen. «Uns haben elementare Dinge wie Leidenschaft, Energie und Power gefehlt. Ich habe in der Pause klar gemacht, dass es ohne diese Dinge nicht geht.»

SLO-Trainer Braizat kassiert Gelb-Rot nach Schlusspfiff

Für den Knall zum Schluss ist dann aber Henriksens Gegenüber Anthony Braizat besorgt. Der Lausanner Trainer kassiert nach dem Abpfiff Gelb-Rot wegen Reklamierens. Der heissblütige Franzose nach dem Spiel: «Das waren Emotionen. Es gibt in jedem Spiel viele kleine Dinge, die dazu führen, dass wir unsere Emotionen nicht unter Kontrolle haben. Daraus muss ich lernen, denn als Trainer muss ich meine Emotionen im Griff haben.»

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Worüber sich Braizat am meisten aufregte? «Ich bin sicher, dass der Ellbogenschlag von Afriyie an Akichi Rot war. Umgekehrt hätten wir sicher Rot und vier Sperren kassiert.» Doch Schiri Turkes und auch der VAR sehen es als nicht als Tätlichkeit an, als vor einem Corner SLO-Akichi den FCZ-Stürmer von Goalie Da Silva wegdrängen will, worauf sich Afriyie mit Ellbogeneinsatz losreisst. Gesperrt wird nun hingegen Braizat werden: «Das ist meine Strafe. Ganz einfach.»

Credit Suisse Super League 24/25
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Servette FC
Servette FC
2
1
4
2
FC Zürich
FC Zürich
1
2
3
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
1
1
3
4
FC Lugano
FC Lugano
1
1
3
4
FC Sion
FC Sion
1
1
3
6
FC Winterthur
FC Winterthur
1
1
3
7
BSC Young Boys
BSC Young Boys
2
-1
1
8
FC Basel
FC Basel
1
-1
0
9
FC Luzern
FC Luzern
1
-1
0
9
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
-1
0
11
FC St. Gallen
FC St. Gallen
1
-1
0
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Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
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-2
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