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Cisullo zu künftigen Transfers:«Ich will und werde nichts zu sagen haben»

FCZ stellt sich neu auf
«Ist nie zu spät, schlauer zu werden»

Beim FC Zürich ist und wird Vieles neu. Präsident Ancillo Canepa übernimmt ad interim den neuen Posten des CEO und es gibt einen neu gegründeten Beirat – mit zwei grossen Namen aus dem Fussball-Business.
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FCZ-Präsident Ancillo Canepa (l.) und Verwaltungsratsmitglied Claudio Cisullo krempeln den FCZ um.
Foto: Nico Ilic/freshfocus
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Cédric HeebRedaktor Sport

Der FC Zürich baut um. Nicht auf dem Heerenschürli, sondern im Verein. «Es ist nie zu spät, schlauer zu werden», sagt Präsident Ancillo Canepa (72).

Neu wird es einen Posten des CEO geben. «Übergangsweise werde ich die Aufgaben übernehmen», sagt Canepa. Was er verlangt: Führung, Entscheidungsqualität und die Transparenzstärkung. «De facto ist es das Gleiche was Heliane und ich bisher im Präsidium machten. Wir suchen nun einen geeigneten Kandidaten und hoffen, in den nächsten zwei Monaten jemanden zu finden.»

Zwei Fussball-Legenden im Beirat

Dann ist da der neue Beirat. Ein sechsköpfiges Gremium, das «keine operative Funktion» hat, sondern als zusätzliche Meinungsquelle dienen soll. «Sie werden dann aktiv, wenn wir sie zu einem spezifischen Thema konsultieren», sagt Claudio Cisullo (61), der neben seiner Tätigkeit als «Lead Independent Director» im Verwaltungsrat auch Vorsitzender des Beirats ist. «Das sind alles Persönlichkeiten mit sehr grossen Erfahrungen und Leistungsausweisen.» Darunter sind zwei absolute Fussball-Legenden.

Da wäre Roberto Donadoni. Der 62-Jährige ist 63-facher italienischer Nationalspieler, dreifacher Champions-League-Sieger, sechsfacher italienischer Meister und von 2006 bis 2008 Trainer der Squadra Azzurra. Gemäss Cisullo habe Donadoni keinen Moment gezögert: «Als ich ihn darauf angesprochen habe, hat er sofort Ja gesagt. Er hat sich geehrt gefühlt, dass der grosse FCZ ihn angefragt hat, um im Beirat zu sitzen.»

Und dann wäre da noch Roberto Di Matteo (55). Der frühere FCZ-Spieler hat den FC Chelsea 2012 zum Champions-League-Titel geführt und sich so zur Klublegende gemacht. Für die Zürcher stand er in der Saison 1991/92 34 Mal auf dem Platz. «Es ist nicht die Idee, dass der Beirat einfach ‹drischnorret›. Wir wollen ein Gefäss haben mit viel Kompetenz», sagt Canepa. Und Cisullo fügt an: «Keiner von denen hat es nötig, sich zu profilieren. Wäre die Bedingung gewesen, operativ mitzuwirken, hätte keiner von ihnen zugesagt.»

Mangiarratti ist nicht alleine für Transfers verantwortlich

Mit Alessandro Mangiarratti haben die Zürcher zudem einen Technischen Direktor – die Rolle des Sportchefs gibts nach dem Aus von Milos Malenovic nicht mehr. Die Aufgaben des 47-Jährigen gehen über das Transferwesen hinaus, wie Canepa erklärt: «Natürlich ist der Technische Direktor Teil der Sportkommission. Aber er hat eine übergeordnete Funktion und auch die Leitung über den Nachwuchs- und Frauen-Bereich. Er ist sozusagen der Innenminister.»

Das Transferwesen wolle man ebenfalls neu aufziehen. So soll es nicht mehr eine Person geben, die die Verhandlungen führt. Wie das genaue Modell der Verhandlungen aussehen soll, wolle man noch ausarbeiten. «Wir werden das Transferwesen transparent machen mit der Kommission.» Diese besteht aus Mangiarratti, dem Cheftrainer, dem Präsidenten und der Delegierten, «da sie die finanziellen Verantwortung übernehmen müssen». Cisullo betont: «ich werde und will da nicht mitreden.»

Apropos Transfers: Ist da vom FCZ in den kommenden Tagen und Wochen noch etwas zu erwarten? Canepa schliesst keinen Transfer aus, sagt aber auch, dass «das Profil passen muss», wenn man jemanden holen möchte. Auf der anderen Seite seien einige Spieler wie Junior Ligue und Jahnoah Markelo auf dem Absprung.

Hier gibts die ganze PK zum Nachlesen im Ticker:

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
11
25
31
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
11
17
25
3
FC Sion
FC Sion
11
7
22
4
FC Zürich
FC Zürich
11
-3
17
5
Servette FC
Servette FC
11
2
16
6
FC St. Gallen
FC St. Gallen
11
-4
16
7
FC Basel
FC Basel
11
-3
14
8
FC Luzern
FC Luzern
11
-6
12
9
FC Thun
FC Thun
11
-11
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
11
-1
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
11
-13
9
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
11
-10
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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