FCL-Star trifft nicht mehr
Was ist mit Super-Joker Tasar los?

Letzte Saison war er Fabio Celestinis Joker-Wunderwaffe für die Schlussphase. In dieser Saison aber hat Varol Tasar (25) zu kämpfen. Mit der Konkurrenz. Und mit sich selbst.
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Gegen Schaffhausen hat er jüngst endlich wieder getroffen: Varol Tasar.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
Marco Pescio

Ein tolles Solo, eine lässige Finte vor dem Keeper – und dann eiskalt eingeschoben. Beim FCL-Sieg im Cup in Schaffhausen hat Varol Tasar wieder das gemacht, womit er die Fans letzte Saison regelmässig entzückte. Er hat als Joker zugestochen!

Sein 2:0 sieben Minuten nach seiner Einwechslung hat dem Titelverteidiger das Viertelfinal-Ticket beschert. Und Tasar selbst endlich wieder neues Selbstvertrauen geschenkt!

Die bisherige Saison bezeichnet der 25-Jährige kurz und knapp – sowohl für das Team, als auch insbesondere für ihn persönlich – als «schwierig». Obwohl Trainer Fabio Celestini seit Saisonbeginn immer wieder wichtige Spieler verletzungsbedingt fehlen, kommt Tasar erneut fast nur auf Teileinsätze.

Bloss 500 von 1080 möglichen Einsatzminuten in der Liga. Ein Tor gegen St. Gallen – dann kommt lange nix. Bis zur «kleinen Erlösung» in Schaffhausen.

Wieder ein Saison-Spätzünder?

Tasar läuft noch immer seinen guten letzten beiden Spielzeiten hinterher. Vergangene Saison kam er auf sieben Liga-Treffer und fünf Assists. Gleich dreimal schoss der vielzitierte «Super-Joker» den FCL nach einer Einwechslung in der Schlussphase zum Sieg. Das Jahr zuvor war er bei Servette Leistungsträger (sechs Tore, vier Assists).

Tasar lässt durchblicken, dass bei ihm Vieles auch Kopfsache sei. Wenns mal nicht laufe, würde er versuchen, das mit sich selbst auszumachen: «Ich werde gerne in Ruhe gelassen…»

Das Tor im Cup habe ihm «mit Sicherheit gut getan». Und dann fügt er schmunzelnd an, zu Saisonbeginn sei es bei ihm immer ein wenig verzwickt: «Später kommen die Tore dann meistens schon.»

Schon am Samstag im wichtigen Kellerduell mit Sion?

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
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