Zweites Spiel, zweiter Sieg – Becir Omeragic ist in Basel sofort angekommen. Und im Gegensatz zu seinem Debüt in Lausanne, bei dem der Winter-Neuzugang beim Gegentor eine etwas unglückliche Figur abgegeben hat, spielt der FCB dieses Mal sogar zu null. Damit verdient sich Omeragic genau wie seine Kollegen Vouilloz, Cissé und Rüegg die Note 5.
Die bekommt auch Goalie Marwin Hitz, der in der ersten Halbzeit eine Glanztat gegen GC-Stürmer Frey auspackt. Ebenfalls stark: Metinho, der neun seine elf Zweikämpfe gewinnt und dem Basler Mittelfeld damit endlich wieder die zuletzt fehlende Stabilität besorgt. Etwas mehr zu beissen hat nach seinem Doppelpack in Lausanne Giacomo Koloto. Das Sturm-Juwel wird von der Zürcher Defensive immer wieder hart in die Mangel genommen, weiss sich aber einigermassen zu behaupten. Es reicht zumindest für eine genügende Bewertung.
Zwei andere Basler verpassen diese. Andrej Bacanin, am Wochenende noch Vorlagengeber, unterlaufen mehrere unnötige Fehlzuspiele. Und auch Xherdan Shaqiri hat auf dem rechten Flügel einen schweren Stand. Dort kann der Basler Captain seine Torgefährlichkeit überhaupt nicht ausspielen. Expected-Goals-Wert: 0,00. Expected-Assists-Wert: 0,01. Blick-Note: 3.
Hinweis: Rüegg (ab 27. für Tsunemoto), Salah (ab 46. für Shaqiri) – Duranville (ab 66. für Traoré), Koindredi (ab 66. für Leroy), Ajeti (ab 85. für Koloto) alle zu kurz für eine Bewertung
Und so haben die GC-Spieler abgeschnitten
GC-Goalie Justin Hammel wird sich richtig ärgern. Der gebürtige Basler packt gegen den FCB in der Schlussphase mehrere starke Paraden aus. Nur bringen die seinen Hoppers am Ende nichts, weil Hammel zuvor beim 0:1 daneben greift. Denn der Kopfball von Traoré ist durchaus haltbar. Note 3 für den sonst so sicheren GC-Rückhalt.
Das Gegentor geht aber nicht alleine auf die Kappe von Hammel. Noch viel schlimmer stellt sich Verteidiger Ngom an. Der lässt sich zuerst von Traoré ausdribbeln und schaltet danach komplett ab. Statt mit dem FCB-Flügel mitzugehen, nimmt er das Gegentor anteillos zur Kenntnis. Für eine derartige Arbeitsverweigerung kassiert Ngom eine 2.
Ebenfalls ungenügend ist die GC-Offensive. Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit kommt gegen einen weiterhin bescheidenen FCB sehr wenig. Stürmer Frey gewinnt den Grossteil seiner Luftduelle, dafür verliert er fast jeden Bodenzweikampf. Nebenmann Plange bringt nur die Hälfte seiner Zuspiele an seine Mittspieler. Und die personifizierte Lebensversicherung Asp Jensen bleibt ohne einen einzigen Abschluss.
Hinweis: Abrashi (ab 61. für Hassane), Tsimba (ab 61. für Plange), Krasniqi (ab 73. für Abels), Clemente (ab 82. für Asp Jensen) alle zu kurz für eine Bewertung
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 28 | 33 | 65 | |
2 | FC St. Gallen | 28 | 20 | 51 | |
3 | FC Lugano | 28 | 12 | 49 | |
4 | FC Basel | 28 | 7 | 46 | |
5 | BSC Young Boys | 28 | 4 | 42 | |
6 | FC Sion | 28 | 8 | 41 | |
7 | FC Luzern | 28 | 1 | 33 | |
8 | FC Lausanne-Sport | 28 | -3 | 33 | |
9 | FC Zürich | 28 | -15 | 31 | |
10 | Servette FC | 28 | -7 | 30 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 28 | -13 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 28 | -47 | 15 |

