Ex-FCZ-Coach Henriksen kritisiert Zürcher Fans
«Es wurden Autos beschädigt, wenn wir verloren»

Der FCZ bestreitet am Donnerstag unter dem neuen Cheftrainer Moniz das Rückspiel der Conference-League-Quali. Vorgänger Bo Henriksen hat die Zürcher im Frühjahr verlassen. Monate später blickt der jetzige Mainz-Coach zurück und kritisiert dabei die FCZ-Fans.
Kommentieren
1/7
So kennen wir ihn: Bo Henriksen gut gelaunt als FCZ-Coach im Februar 2024.
Foto: Pius Koller
Bildschirmfoto 2024-10-14 um 07.40.08.png
Marco MäderLeiter Sport-Desk

So schnell werden wir Bo Henriksen (49) hier in der Schweiz nicht vergessen. Seine langen Haare, die nach dem Spiel meistens nicht mehr so perfekt sitzen wie noch vor der Partie, weil der Däne während 90 Minuten alles gibt. Schreit, motzt, motiviert. 

Aber auch mit seiner Art, wie er mit den eigenen Spielern umgeht, hat er in der Super League Spuren hinterlassen. Er gibt sich als Motivator, als Mentor. Henriksen stellt das Mentale und Psychologische in den Vordergrund.

Aufgabe in Mainz war schwierig

So arbeitet er auch in Mainz. Dort, wo er nach seinem FCZ-Abgang im Februar übernommen und den Bundesliga-Klub vor dem Abstieg gerettet hat. «Es ist wichtiger geworden, in die Spieler hineinzuhorchen, viel mit ihnen zu sprechen, ihnen nah zu sein. Ich finde die Entwicklung ganz natürlich, denn Fussballspieler sind auch nur Menschen», sagt Henriksen kürzlich im «Kicker». 

Im Herbst 2022 hat er in Zürich von Franco Foda (58) übernommen und den Klub aus dem Tabellenkeller geführt. Selbes hat er letzte Saison auch mit den Mainzern gemacht. Die Aufgabe in der Bundesliga sei für ihn jedoch schwieriger gewesen, sagt Henriksen. «Wir hatten nur noch 13 Spiele Zeit, in Zürich waren es über 20.»

Spitze gegen die FCZ-Fans

Und noch etwas unterscheide seine Arbeit in Mainz von jener beim FC Zürich: die Fans. «In Mainz hat mich am meisten überrascht, wie positiv die Fans waren, als wir anfingen. In Zürich wurden Autos beschädigt, wenn wir Spiele verloren, in Mainz hielten die Fans immer zu uns. Diese Kultur ist selten», so Henriksen. 

Was die FCZ-Fans auch noch interessieren dürfte: Henriksen soll im November Gespräche mit Union Berlin geführt haben. Damals war er noch in Zürich aktiv. Das Fussball-Magazin «11Freunde» hat dies bereits im März offenbart. Und auch jetzt im Kicker-Interview dementiert der Däne nicht, dass er während seiner Zeit in der Schweiz beinahe Nachfolger von Urs Fischer (58) wurde.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
34
37
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
34
25
63
3
FC Lugano
FC Lugano
34
13
60
4
FC Sion
FC Sion
34
18
55
5
FC Basel
FC Basel
34
4
53
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
34
4
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
34
4
43
2
Servette FC
Servette FC
34
2
43
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
34
-7
42
4
FC Zürich
FC Zürich
34
-21
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
34
-26
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
34
-53
19
Relegation Play-Offs
Abstieg
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen