«Wäre falsch, jetzt vom Meistertitel zu sprechen»
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YB-Keller nach Niederlage:«Wäre falsch, jetzt vom Meistertitel zu sprechen»

Es rumort hinter den YB-Kulissen – Trainer Contini mit kryptischen Andeutungen
«Wenn ich sagen würde, was ich weiss ...»

Nach dem 0:5-Debakel in Luzern muss aus Berner Sicht nicht nur die Nicht-Leistung auf dem Platz zu denken geben. Sondern auch die kryptischen Aussagen von Trainer Giorgio Contini.
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YB-Trainer Giorgio Contini kündigt eine interne Ansage an seine Spieler an.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • YB erleidet schwere Niederlage gegen Luzern, Titelchancen schwinden
  • Trainer Contini sieht Probleme, will aber nicht öffentlich Tacheles reden
  • YB liegt sechs Punkte hinter Tabellenführer Basel, sechs Runden verbleiben
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Lucas WerderReporter Fussball

Die grosse Berner Aufholjagd endet in einer Frontalkollision. Nach der 0:5-Klatsche in Luzern liegt YB in der Tabelle plötzlich wieder acht Punkte hinter dem Leader aus Basel. Und auch in der Jahrestabelle hat der FCB plötzlich die Nase vorne.

Ist der Titel sechs Runden vor Schluss endgültig futsch? «Ich hatte gar nie Zeit, um vom Meistertitel zu träumen. Ich hatte mit anderem zu tun», sagt Giorgio Contini (51).

Spuren hat die Pleite beim YB-Trainer aber dennoch hinterlassen. «Es gilt, die richtigen Worte im richtigen Moment zu finden. Ich werde jetzt aber nicht aus den Emotionen heraus in der Öffentlichkeit Tacheles reden», so Contini. Er verspricht aber: «Die Spieler werden sicher mitbekommen, was ich heute beim Zuschauen festgestellt habe.»

Contini mit kryptischer Aussage

Doch wie ist es überhaupt möglich, dass sein Team einem bislang durchaus überzeugenden Jahr innerhalb einer Woche zwei ganz schwache Spiele einzieht?

Schon vergangenes Wochenende liessen die Berner zu Hause gegen Yverdon (1:1) zwei Punkte liegen – und waren damit noch gut bedient. «Ich weiss, wo der Wurm liegt. Wenn ich aber sagen würde, was ich weiss, würde das die nächsten vier Wochen in den Zeitungen stehen», so Contini.

Es rumort hinter den YB-Kulissen. Und zwar seit dem miserablen Saisonbeginn. Daran hat auch der neue Trainer nichts ändern können. «Die Spieler sind im Gegensatz zu mir seit Anfang Saison da und haben einen langen Weg hinter sich», erklärt Contini. «Trotzdem haben wir es in den letzten Wochen hinbekommen, unsere Leistung auf den Platz zu bringen.»

Gegen Luzern gelingt das nicht mehr. Und innerhalb von 90 Minuten zeigen die Berner eindrücklich auf, wo in dieser Saison eines der grossen Probleme liegt. Läuft es dem Serienmeister, weiss er, wie er seinen Lauf fortsetzen kann. So wie in diesem Frühling, als YB neun Siege aus elf Spielen eingefahren hat.

Wie man auf Rückschläge reagieren muss, scheint man in Bern hingegen verlernt zu haben. Anders ist es nicht zu erklären, dass YB gegen Luzern derart in seine Einzelteile zerlegt wird.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
7
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
8
Servette FC
Servette FC
33
0
40
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
10
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Meisterschaftsrunde
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