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Sion gerettet, weil CC ruhig war

Der FC Sion ist gerettet. Weil Christian Constantin nicht mehr ist wie früher. Ein Kommentar von BLICK-Fussballreporter Alain Kunz.
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BLICK-Reporter Alain Kunz.
Alain Kunz

Polemik? Keine Polemik! Markige Worte? Fehlanzeige. Seit dem Re-Start, den er mit allen Mitteln zu verhindern versucht hatte, ist es ruhig geblieben um Christian Constantin. Und prompt zieht der FC Sion den Hals in letzter Sekunde aus der Barrage-Schlinge, bleibt ohne Umweg erstklassig. Zufall? Mitnichten!

CC hat seinen Trainer Paolo Tramezzani trotz anfänglich ausbleibenden Erfolgs den Rücken gestärkt, den Italiener in Ruhe arbeiten lassen. Er hat ihm weder dreingeredet noch ihn in der Öffentlichkeit destabilisiert, wie das der «alte» CC immer wieder getan hatte.

So blieb Tramezzani die ganze Zeit über cool und sich selbst. Es brauchte keine hofnärrischen Verbeugungen, um dem Herrscher über das Fussball-Wallis zu gefallen.

Sion spielt also auch nächste Saison in der Super League. Und wenn es eine erfolgreichere werden soll als die eben beendete, so hat CC das Strickmuster nun, nach welchem er verfahren kann. Denn mit dem beachtlichen (auch finanziellen) Aufwand, den er betreibt, kann man kaum weniger Erfolg haben, als er es in den letzten paar Saisons hatte. Permanent gegen den Abstieg zu spielen, ist unsexy.

Ob ein «neuer» CC, der den Rahmen des Anstands und des guten Geschmacks nie verlässt, sexyer wäre, weiss ich nicht. Aber er wäre bestimmt erfolgreicher.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
30
38
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
30
23
55
3
FC Lugano
FC Lugano
30
10
50
4
FC Basel
FC Basel
30
6
49
5
FC Sion
FC Sion
30
9
45
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
5
45
7
FC Luzern
FC Luzern
30
2
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
-4
36
9
Servette FC
Servette FC
30
-8
33
10
FC Zürich
FC Zürich
30
-17
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-18
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-46
19
Meisterschaftsrunde
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